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Kühlbox: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Kühlbox am Strand

Der Sommer steht vor der Tür und Du möchtest auch bei Ausflügen oder Deinem Camping-Trip nicht auf gekühlte Getränke und frische Lebensmittel verzichten. Dann ist eine Kühlbox genau das, was Du suchst. Aber welche ist die richtige für Dich?

In diesem Beitrag wollen wir Dir dabei helfen, diese Entscheidung zu treffen. Wir stellen Dir die besten Kühlboxen in verschiedenen Kategorien vor, erklären, worauf Du beim Kauf einer Kühlbox achten musst und widmen uns aktuellen Kühlbox Tests.

Unsere Favoriten

Die beste Kühlbox fürs Auto: AEG Automotive thermoelekrische Kühlbox
“Immer frische Verpflegung für unterwegs.”

Die praktischste Kühlbox zum Campen: Mobicool FR40 elektrische Kompressor-Kühlbox
“Unabhängigkeit in der Natur ist mit dieser Kühlbox möglich.”

Die besonders leise Kühlbox: Dometic CombiCool RC 1200 EGP
“Effektive Kühlung bei gleichzeitiger Geräuschlosigkeit”

Die beste Kühlbox mit Gefrierfunktion: DOMETIC CoolFreeze CFX 40W
“Der Sommer kann kommen mit diesem eiskalten Gerät”

Die extra energiesparende Kühlbox: TZS First Austria 24 Liter Kühlbox
“Perfekt für Sparfüchse und Umwelfreunde.”

Die beste Kühlbox für Tagesausflüge: Kühlbox Xtreme 28 QT
“Dem Tag am Badesee steht nichts mehr im Weg.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Kühlboxen.
  • Aktive Kühlboxen können verschiedene Kühlmechanismen haben: Peltierkühlung, Kompressor oder Absorber.
  • Je nach Einsatzzweck sind verschiedene Kriterien höher zu gewichten als andere.
  • Entscheidend ist allerdings immer die Isolierung der Kühlbox.
  • Je nach Größe, Funktionen und Technik kann der Preis einer Kühlbox stark variieren.

Die besten Kühlboxen: Favoriten der Redaktion

Erst einmal stellen wir Dir unsere Favoriten in verschiedenen Kategorien vor. Vielleicht ist hier ja schon Deine zukünftige Kühlbox dabei.

Die beste Kühlbox fürs Auto: AEG Automotive Thermoelektrische Kühlbox

Was uns gefällt:

  • verschiedene Größen von 6-28 Liter verfügbar
  • kühlt bis zu 20 Grad unter Umgebungstemperatur
  • 12 V und 230 V Anschlüsse für Auto und zu Hause
  • integriertes Kabelfach zum leichten Verstauen
  • Eco-Modus zum Energiesparen
Was uns nicht gefällt:

  • hörbarer Lüfter

Redaktionelle Einschätzung

Die thermoelektrische Kühlbox von AEG ist in verschiedenen Ausführungen zwischen sechs und 28 Litern verfügbar. Somit ist für jeden Einsatzzweck, vom kleinen Snack für unterwegs bis zur Verpflegung für die ganze Familie für mehrere Tage, alles abgedeckt.

Laut Hersteller schafft die Kühlbox eine Temperatur von bis zu 20 Grad unter der Umgebung. Dabei ist die Box allerdings relativ laut. Im Eco-Modus kannst Du Energie einsparen, dabei reduziert sich gleichzeitig die Geräuschkulisse des Lüfters. Ganz lautlos wird eine Kühlbox wie diese mit Peltier-Kühlung allerdings nie sein.

Die Kühlbox ist ausgestattet mit einem 12- und einem 230-Volt-Anschluss, sodass Du sie sowohl im Auto als auch zu Hause benutzen kannst. Im Deckel befindet sich ein Kabelfach zum einfachen Verstauen und transportieren.

Die praktischste Kühlbox zum Campen: Mobicool FR40, elektrische Kompressor-Kühlbox

Was uns gefällt:

  • Temperatur gezielt einstellbar von -10 bis +10 Grad
  • Bedienung über digitales Display
  • Innenbeleuchtung für Nutzung im Dunkeln
  • Abnehmbarer Deckel erleichtert den Zugriff
  • erreicht auch im 12-Volt-Betrieb die maximale Leistung
Was uns nicht gefällt:

  • für einen Kompressor ist der Lüfter vergleichsweise laut

Redaktionelle Einschätzung

Die Kompressor-Kühlbox FR40 von Mobicool ist aus verschiedenen Gründen bei Campern sehr beliebt. Die gewünschte Temperatur kann bei dieser Box über ein digitales Display gezielt eingestellt werden. Möglich sind dabei Temperaturen zwischen -10 und +10 Grad.

Auch beim Betrieb im 12-Volt-Modus zum Beispiel über die Autobatterie wird die maximale Kühlleistung erreicht.

Angenehm ist, dass der Deckel komplett abgenommen werden kann, sodass Du einen leichteren Zugriff auf den Inhalt der Box hast. Außerdem verfügt sie über eine Innenbeleuchtung. Damit kannst Du auch beim Zelten nach einem Mitternachtssnack greifen, ohne im Dunkeln umher tasten zu müssen.

Als Nachteil bemängeln die Kunden, dass die Kühlbox doch sehr laut ist. Beim Schlafen im Zelt würde sie leider oft störend wirken. Gelobt wird dagegen die Zuverlässigkeit der  Kühlleistung und gute Qualität von Mobicool.

Die besonders leise Kühlbox: Dometic CombiCool RC 1200 EGP

Was uns gefällt:

  • verschiedene Anschlüsse: 12 Volt, 230 Volt und Gas 50 mbar
  • Absorbertechnik ohne Geräusche
  • bis 25 Grad unter Umgebungstemperatur
  • modernes, schlichtes Design
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Was uns nicht gefällt:

  • Gasschlauch nicht im Lieferumfang

Redaktionelle Einschätzung

Die CombiCool RC 1200 EGP von Dometic zeichnet sich vor allem durch ihre verschiedenen Anschlussmöglichkeiten aus. Du kannst sie ebenso mit 12 wie mit 230 Volt betreiben, aber auch mit Gas. Letzteres ist besonders praktisch, wenn Du sie beim Camping nutzt, da Du dort ohnehin in der Regel immer Gaskartuschen dabei hast.

Die Absorbertechnik sorgt für einen absolut geräuschlosen Betrieb der Kühlbox und gleichzeitig für mögliche Temperaturen von bis zu 25 Grad unter Umgebungstemperatur.

Des Weiteren überzeugt die Box durch ihr modernes, schlichtes Design und durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist nämlich noch im mittleren Preissegment angesiedelt, wartet dennoch bereit mit einer sehr hochwertigen Ausstattung auf.

Einziges Manko ist, dass für den Betrieb über Gas kein entsprechender Schlauch mitgeliefert wird. Diesen musst Du bei Bedarf selbst besorgen.

Die beste Kühlbox mit Gefrierfunktion: DOMETIC CoolFreeze CFX 40W

Was uns gefällt:

  • über WiFi-App oder digitales Display steuerbar
  • Kompressor mit einstellbarer Temperatur von +10 bis -22 Grad
  • Batteriewächter schützt zum Beispiel Autobatterien
  • hochwertiges Material und Verarbeitung
  • sehr schnelle Kühlung
Was uns nicht gefällt:

  • hohes Eigengewicht

Redaktionelle Einschätzung

Das zweite Gerät, das wir Dir aus dem Hause Dometic vorstellen wollen, ist der CoolFreeze CFX 40W. Es sticht vor allem heraus, weil Du hier Temperaturen zwischen +10 und -22 Grad einstellen kannst. Damit ist die Kühlbox ebenso ideal geeignet, um Dein Speiseeis vorm Schmelzen zu bewahren und Eiswürfel für Getränke bereitzuhalten.

Die Einstellung der Temperatur ist entweder über das verbaute Display möglich oder über die WiFi-App, welche Dometic zur Verfügung stellt. Allerdings beschweren sich Nutzer regelmäßig, dass die App nicht richtig funktionieren würde.

Die Kühlbox selbst ist allerdings sehr hochwertig verarbeitet und macht einen robusten Eindruck bei den Käufern. Dazu kommt, dass die gewünschte Temperatur sehr schnell erreicht wird und keine lange Vorlaufzeit eingeplant werden muss.

Ist die Kühlbox zum Beispiel über Nacht an Deiner Autobatterie angeschlossen, schützt der eingebaute Batteriewächter diese vor dem Leergehen. Das ist ein großer Vorteil, denn so kannst Du nachts beruhigt schlafen, ohne Angst, am nächsten Tag nicht mehr wegzukommen.

Die extra energiesparende Kühlbox: TZS First Austria – 24 Liter Kühlbox

Was uns gefällt:

  • Energieeffizienzklasse A+++ und Eco-Modus
  • kann sowohl kühlen als auch wärmen
  • Kabelfach im Deckel
  • bis zu 18 Grad unter Umgebungstemperatur, bis zu 65 Grad erwärmen
  • mit maximal 35dB sehr leise für eine Peltierkühlung
Was uns nicht gefällt:

  • Kühlung dauert lange

Redaktionelle Einschätzung

Die Kühlbox von First Austria weist die Energieeffizienzklasse A+++ auf und ist damit definitiv eine der besten in Bezug auf Energiesparen. Besonders an dieser Box ist daneben, dass sie nicht nur kühlen, sondern auch erwärmen kann. Durch die Peltierkühlung schafft sie bis zu 18 Grad unter der Außentemperatur. Sie kann ihren Inhalt allerdings auch auf bis zu 65 Grad erwärmen. Damit ist sie sowohl im Sommer als auch im Winter ein nützlicher Begleiter.

Darüber hinaus ist sie mit gerade einmal 35dB maximal sehr leise für eine Kühlbox ihrer Art. Normalerweise sind die Lüfter um einiges lauter.

Ein Kabelfach im Deckel sorgt für einen problemlosen und aufgeräumten Transport.

Kunden bemängeln allerdings, dass das Herunterkühlen sehr lange dauert, selbst wenn der Inhalt bereits vorgekühlt ist.

Achtung! Die EEK A+++ wird nur im Eco-Modus erreicht, nicht im Normalbetrieb.

Die beste Kühlbox für Tagesausflüge: Coleman Kühlbox Xtreme 28 QT

Was uns gefällt:

  • PU-Vollschaumisolierung
  • Kühlleistung von 2 bis 3 Tagen
  • mit Ablauf versehen, um Flüssigkeit zu entleeren
  • Dosenhalter im  Deckel
  • bis zu 130 kg belastbar, als Hocker nutzbar
Was uns nicht gefällt:

  • instabiler Tragegriff

Redaktionelle Einschätzung

Für einen Tag am Badesee benötigst Du nicht die modernste Kompressor-Kühlbox. Im Normalfall hast Du ja auch gar keinen Stromanschluss in der Nähe. Hier kommt die Coleman Xtreme 28 QT ins Spiel. Die passive Kühlbox hält durch ihre PU-Vollschaumisolierung ihre Kühlleistung zwei bis drei Tage lang aufrecht. Dass sie dabei mit ausreichend Kühlakkus bestückt ist, ist natürlich Voraussetzung.

Sollte sich im Inneren Kondenswasser bilden, kann dieses ganz einfach durch einen Ablauf abgelassen werden und es bildet sich kein Eis.

Bei geselligen Veranstaltungen werden Kühlboxen auch gerne mal als Sitzgelegenheiten gebraucht. Das ist mit dieser Box gar kein Problem, denn sie hält eine Last von bis zu 130 kg aus. Ein netter Zusatz sind außerdem die Dosenhalter im Deckel, die sehr praktisch sind, ist gerade kein Tisch in der Nähe.

Von Käufern wird einzig der etwas instabile Griff bemängelt. Dieser biegt sich stark durch, wenn die Box sehr voll ist und kann sogar abbrechen.

Pärchen mit Kühlbox im Wald

Für verschiedene Anlässe benötigst Du jeweils verschiedene Kühlboxen. Im Kaufratgeber erfährst Du, worauf Du achten musst.

Kaufratgeber

Das Angebot von Kühlboxen ist groß und da verliert man schnell den Überblick. Worauf ist vor allem beim Kauf zu achten? Welche Kriterien muss eine gute Kühlbox erfüllen? Das wollen wir im Folgenden klären.

Welchen Arten von Kühlboxen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Kühlboxen: passive und aktive.

Passive Kühlboxen

Passive Kühlboxen halten bereits gekühlte Speisen und Getränke kalt, können aber nicht selbst aktiv kühlen. Sie laufen also ohne externe Energiezufuhr und halten lediglich die Temperatur im Innern durch Isolation. Zur Kühlung helfen zusätzlich Kühlakkus oder -pads.

Ein Nachteil der passiven Kühlboxen ist, dass sie den Inhalt höchsten für 24 Stunden kühl halten kann. Vorteile sind dagegen, dass sie absolut geräuschlos ist und Du nicht abhängig von einem Stromanschluss bist.

Aktive Kühlboxen

Im Gegensatz zu passiven sind aktive Kühlboxen in der Lage, selbst die Temperatur bis zu einer bestimmten Gradzahl zu regulieren. Dazu benötigen sie allerdings Energie, in der Regel in Form von Strom.

Bei aktiven Kühlboxen gibt es wiederum verschiedene Typen: Thermoelektrische Boxen mit einer Peltier-Kühlung, Absorber-Kühlboxen und Kompressor-Kühlboxen. Näheres zu den verschiedenen Arten erfährst Du ein Stück weiter unten.

Kaufkriterien

Welche Kriterien müssen beim Kauf einer Kühlbox vor allem beachtet werden? Viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle, damit Du die für Dich am besten geeignete Kühlbox findest. Diese werden nachfolgend aufgezählt und erläutert.

Kühlmechanismus

Neben den passiven Kühlboxen, die nur durch Isolierung kühlen, unterscheiden sich aktive Kühlboxen hinsichtlich ihres Kühlmechanismus. Die gängigen stellen wir Dir vor.

Thermoelektrische Boxen mit Peltier-Kühlung

Diese Art von Kühlboxen läuft mit Strom, entweder mit 12 oder mit 230 Volt. Nach einer gewissen Anlaufzeit können sie ihren Inhalt auf etwa 20 Grad unter Umgebungstemperatur kühlen.

Ein durchgehendes Lüftergeräusch kann bei dieser Kühlbox störend sein.

Absorberboxen

Absorberboxen können ebenso mit 12- oder 230-Volt-Strom betrieben werden. Allerdings ist auch eine Energiezufuhr mit Gas möglich. Durch Gas tritt sogar die Kühlleistung schneller ein.

Sie kühlen gänzlich geräuschlos und erreichen Temperaturen von bis zu 25 Grad unter Umgebungstemperatur.

Kompressor-Kühlung

Kühlboxen mit einem Kompressor bedienen sich im Prinzip der Funktionsweise eines Kühlschranks. Die Kühltemperatur ist präzise einstellbar und absolut unabhängig von der Außentemperatur. Daher erreichen Kompressorboxen mit Abstand die beste Kühlleistung von allen Systemen.

Auch sie verursachen ein Lüftergeräusch, allerdings ist das nur zeitweise zu hören und nicht durchgehend.

Die besonders gute Leistung hat natürlich auch einen stolzen Preis. Gleichzeitig verbrauchen die Kühlboxen aber auch am wenigsten Strom und können über viele Jahre genutzt werden, wodurch sich der Preis wieder rechnet.

In diesem Video erfährst Du noch genauer, welche Art der Kühlbox speziell für den Campingurlaub am besten geeignet ist.

Energieversorgung

Wie oben schon angedeutet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Deine Kühlbox mit Energie zu versorgen. Am gängigsten ist die Versorgung mit Strom: 12 Volt im Auto und 230 Volt, wenn Du einen Anschluss an den Landstrom hast. Letzteres ist zum Beispiel auf den meisten Campingplätzen der Fall. Aber vielleicht willst Du die Kühlbox ja auch für eine Gartenparty nutzen und kannst auf Deinen Hausstrom zugreifen.

Eine weitere Möglichkeit, Deine Kühlbox zu betreiben, ist mit Gas. Ähnlich wie es bei Stromanschlüssen verschiedene Spannungen gibt, gibt es bei Gas entweder Anschlüsse mit einem Druck von 30 mbar oder mit 50 mbar. Im mobilen Einsatz beim Camping wird meistens letzteres genutzt. 30 mbar triffst Du eigentlich nur in Wohnmobilen bzw. dort fest verbauten Kühlschränken. Oft gibt es außerdem sogenannte Hybrid-Kühlboxen, die sowohl über einen Strom- als auch einen Gasanschluss verfügen.

Wer zwar eine strombetriebene Kühlbox hat, aber keine Steckdose in der Nähe kann sich mit Solarpaneelen helfen. Vor allem bei Campern, die mehrere Tage oder sogar Wochen autark campen wollen, ist diese Variante sehr beliebt. Du kannst entweder Deine Kühlbox an ein extra Solarpaneel anschließen, oder Dir eine Kühlbox mit bereits eingebautem Solarpaneel zulegen. Diese sind entsprechend allerdings teurer. Aufgrund ihrer Sparsamkeit ist der Betrieb mit Solarenergie vor allem für Kompressor-Kühlboxen geeignet.

Verbrauch

Der Energieverbrauch Deiner Kühlbox ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Größe, Isolierung, Außentemperatur, Temperatur des Kühlguts spielen eine Rolle. Aus diesem Grund lässt sich keine konkrete Angabe machen.

Elektrisch betriebene Boxen verbrauchen zwischen 30 und 50 Watt pro Stunde. Läuft Deine Kühlbox mit Gas, kannst Du mit etwa 10-25 Gramm pro Stunde rechnen.

Isoliervermögen

Essenziell für eine gute Kühlleistung ist die Isolierung Deiner Kühlbox. Desto besser sie isoliert ist, desto weniger Energie muss aufgewendet werden, um die gewünschte Temperatur zu halten und desto länger bleibt der Inhalt der Kühlbox frisch.

Die Isolierung besteht in der Regel aus einem einteiligen Isolierkern aus Polystyrol (Styropor). Eine Box mit 30 Liter Fassungsvermögen sollte über eine Isolationsschicht von mindestens zwei bis drei Zentimetern verfügen.

Effektiver ist dagegen eine Dämmung mit Polyurethan, hier wird nur eine Dicke von anderthalb bis zwei Zentimetern benötigt.

Tipp: Die Isolierung Deiner Kühlbox ist immer wichtig, besonders aber, wenn es sich um eine passive Kühlbox handelt.

Fassungsvermögen

Wie groß Deine Kühlbox sein sollte, ist abhängig davon, für welchen Zweck Du sie verwenden möchtest. Für einen Tagesausflug benötigst Du weniger Platz als für ein mehrtägiges Festival oder einen Campingurlaub, der länger als eine Woche dauert.

Standard-Kühlboxen fassen zwischen 20 und 40 Litern. Dabei solltest Du für den Familienurlaub schon ab 40 Liter rechnen.

10 bis 20 Liter sind bereits ausreichend, wenn Du einen Badetag am See planst und hauptsächlich Getränke und Obst mitnehmen willst.

Einsatzzweck

Der Einsatzzweck ist letztendlich entscheidend dafür, welche Kühlbox Du benötigst. Für ein Picknick im Park oder einen Strandausflug sind kleinere passive Kühlboxen bereits meistens ausreichend. Auf langen Autofahrten solltest Du auf elektrische Kühlboxen mit einem 12-Volt-Anschluss setzen. Wenn Dich jedoch die Geräuschkulisse einer Peltierkühlung stören sollte, ist hier eine Absorber Kühlbox am besten geeignet.

Auch fürs Camping empfehlen wir Dir eine elektrische Kühlbox, im Idealfall sollte sie auch mit Gas betrieben werden können. Ungeschlagen bei regelmäßigen Campern sind Kompressor-Kühlboxen.

Infografik: Einsatzorte für Kühlboxen

Deine Kühlbox kannst Du für die Verpflegung unterwegs nutzen, zum Picknicken, beim Camping oder auch bei der nächsten Gartenparty.

Lautstärke

Gerade wenn Du vielleicht im Zelt schlafen willst, kann ein hoher Geräuschpegel durch die Kühlbox extrem störend sein. Mit passiven oder Absorberboxen umgehst Du dieses Problem, denn diese sind absolut lautlos.

Kompressor Kühlboxen dagegen geben temporär Lüftungsgeräusche von sich – ähnlich wie der Kühlschrank zu Hause, der sich ab und an “einschaltet”.

Bei Boxen mit einer Peltierkühlung muss durchgehend der Lüfter laufen. Das kann auf Dauer ziemlich laut und anstrengend sein.

Welche Marken stellen qualitative Kühlboxen her?

Bei den vielen Marken, die Kühlboxen herstellen, verliert man schnell den Überblick. Daher stellen wir Dir hier einige Marken vor, die bekannt sind für ihre qualitativen Kühlboxen.

Dometic

Dometic ist ein schwedischer Hersteller von Campinginstallationen. Darunter sind neben Kühlboxen unter anderem auch Klimaanlagen, Zelte, Campingmöbel, Sanitäranlagen oder Steuer- und Kontrollsysteme.

Das Unternehmen wurde in den 1950er Jahren als Freizeitmarke von Elektrolux gegründet und ist seit 2001 eigenständig. Unter dem Motto “Mobiles Leben leicht gemacht” werden hier Lösungen für Kochen, Hygiene und Komfort für einen mobilen Lebensstandard entwickelt.

Coleman

Coleman ist eine Camping- und Trekking-Marke mit über 100-jähriger Erfahrung. Von Zelten über Schlafsäcke und Kocher bis hin zu Lampen und Ersatzteilen, findest Du hier jedes Equipment, das Du für Deinen nächsten Campintrip benötigst.

Produkte von Coleman wurden bereits mehrmals mit dem Editor’s Choice Award des Camping Magazins ausgezeichnet.

Magira

Die Marke Magira hat ihren Sitz in Freiberg am Neckar. Es ist ein Hersteller nur für Kühlboxen. Im Sortiment befinden sich passive und Kompressor-Kühlboxen. Bei der großen Auswahl an unterschiedlichen Ausstattungen und Größen ist sicherlich für jeden etwas dabei.

Mobicool

Mobicool wurde 1991 gegründet und stellt hochwertige Kühltechnik her. Das Unternehmen ist auf der ganzen Welt vertreten.

Im Sortiment befinden sich Kühlboxen, Mini-Kühlschränke, Kühltaschen und Thermosflaschen sowie Zubehör. Die Produkte sind für Einsteiger und Profis geeignet und so findet jeder genau das, was er braucht.

Camping Lagerfeuer mit Kühlbox

Auch beim Camping sollte die Kühlbox immer ein treuer Begleiter sein.

Wo kannst Du Kühlboxen kaufen?

Du hast Dich also für eine Kühlbox entschieden, die Deine Ansprüche erfüllt. Aber wo kaufen? Wenn Du schon ganz genau weißt, welches Modell Du Dir zulegen willst, dann ist das Internet vermutlich Deine erste Adresse. Auf den Internetseiten von Fachhandeln sowie auf Amazon findest Du praktisch jedes Gerät. Außerdem sind hier die Erfahrungsberichte von anderen Käufern oft sehr hilfreich.

Solltest Du erst eine ungefähre Vorstellung haben, dann statte doch besser einem Fachhandel vor Ort einen Besuch ab. Hier wird man Dich bestens beraten können und Du kannst Dir die Kühlbox einmal genau ansehen vor dem Kauf. Kühlboxen findest Du zum Beispiel bei Campingausstattern wie Fritz Berger oder Camping Wagner.

Aber auch in Baumärkten gibt es meistens eine Auswahl. Discounter wie Lidl oder Aldi bieten manchmal Sonderangebote an, vor allem im Sommer, kannst Du dann auch hier Kühlboxen kaufen.

Wie viel kosten Kühlboxen?

Wie bei den meisten Elektronikartikeln gibt es auch bei Kühlboxen ein preisgünstiges unteres Segment. Nach oben ist aber praktisch keine Grenze vorhanden. Kleine passive Kühlboxen ohne Zubehör bekommst Du bereits ab etwa 20 Euro. Je nach Kühltechnik und abhängig vom Fassungsvermögen steigt der Preis entsprechend. Eine hochwertige Kompressorbox kostet so zwischen 200 und 300 Euro, Absorber sind etwas günstiger.

In jedem Fall ist es eine Investition, die gut überlegt sein will. Der Preis rechnet sich aber, da Du die Kühlbox normalerweise viele Jahre nutzen kannst.

Wichtiges Zubehör für Kühlboxen

Welches Zubehör gibt es für Kühlboxen? Und was davon brauchst Du? Hier zählen wir Dir ein paar wichtige Gadgets auf:

  • Kühlakkus und Kühlpads: für passive Kühlboxen absolut unverzichtbar. Aber auch in aktiven Boxen können sie sinnvoll sein, da sie den Energieaufwand erniedrigen.
  • Anschlüsse/Adapter: Wenn Du Deine Kühlbox im Auto anschließen möchtest, benötigst Du einen 12V-Stecker. Des Weiteren benötigst Du, solange Du in Europa unterwegs bist keine besonderen Adapter. Nur in Großbritannien solltest Du möglicherweise einen passenden Adapter zu Hand haben, ebenso auf jeden Fall, wenn Du planst einen Campingtrip in die USA oder Kanada zu machen. Denke auch unbedingt an eine passende Gasleitung, wenn das für dich in Frage kommt.
  • Kühlboxständer: Willst Du Deine Kühlbox nicht auf den dreckigen Boden stellen, ergibt ein Kühlboxständer Sinn. Auch ist es so bequemer für Dich, Dinge aus der Box zu nehmen, weil Du Dich dann nicht immer bücken musst.
  • Einsatzkorb/Einteilungen: Gerade in großen Boxen und wenn Du lange damit unterwegs bist, kann ein Einsatzkorb beziehungsweise eine Einteilung sinnvoll sein. So kannst Du Deine Lebensmittel ein wenig sortieren und findest schneller, was Du suchst. Das kommt wiederum der Effizienz zugute, da die Box nicht so lange geöffnet bleiben muss.

Kühlboxen Test-Übersicht

Verbrauchermagazine testen verschiedene Produkte auf Herz und Nieren und vergeben aufgrund der Ergebnisse Noten. So kannst Du als Käufer besser nachollziehen, welche Produkte wirklich gut sind. Für Kühlboxen findest Du in dieser Tabelle eine Übersicht, wo es Tests gibt.

Sollte sich etwas ändern, aktualisieren wir die Liste natürlich.

TestmagazinKühlbox Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestNein, kein Test vorhanden.------
Öko TestJa, Test vorhanden2018NeinHier klicken
Konsument.atNein, kein Test vorhanden------
Ktipp.chJa, Test vorhanden2017NeinHier klicken

Kühlbox Test von Öko Test

Öko Test hat sich 2018 acht thermoelektrische und sechs passive Kühlboxen genauer angeschaut. Die Testkriterien waren Stabilität und Robustheit, Isolierung und für die elektrischen Geräte die Kühlleistung. Neun von den 14 getesteten Kühlboxen wurden nur mit ”befriedigend” bewertet. Darunter waren alle elektrischen. Von den passiven Boxen haben drei eine “gute” Bewertung erhalten

Die kompletten Testergebnisse sind nur kostenpflichtig einzusehen.

Kühlbox Test von K-Tipp.ch

Das Schweizer Verbrauchermagazin K-Tipp hat 2017 sieben elektrische und sieben klassische (sprich passive) Kühlboxen getestet. Die Kriterien für den Test waren die Isolation, Robustheit und Handhabung der Boxen. Hier haben die elektrischen Modelle auch besser abgeschlossen, wenn sie nicht am Strom angeschlossen waren.

Mehr Infos zum Test gibt es ebenfalls nur gegen eine Gebühr.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Kühlboxen

Noch nicht alles geklärt? Dann hoffen wir, dass Du in unseren FAQ die passende Antwort noch findest.

Wie lange kühlt eine Kühlbox?

Das ist vor allem abhängig von der Art der Kühlbox. In passiven Kühlboxen bleiben Deine Getränke und Lebensmittel in der Regel bis zu 24 gekühlt. Das ist natürlich auch abhängig von der Außentemperatur und der Füllmenge.

Wenn Deine Kühlbox an den Strom angeschlossen ist, ist die Dauer eigentlich nicht begrenzt. Trotzdem solltest Du hin und wieder kontrollieren, ob die Temperatur noch angemessen ist. Wenn nicht, kannst Du bestimmte Gegenmaßnahmen ergreifen.

Welche zusätzlichen Funktionen hat eine Kühlbox?

Kühlboxen können ganz clean und simpel daherkommen, aber auch mit allen möglichen Schikanen ausgestattet sein. Wenn Du die Box viel transportieren willst, sind Rollen und ein ausziehbarer Griff extrem praktisch. So kannst Du die Kühlbox wie einen Rollkoffer hinter Dir herziehen.

Eine digitale Temperaturanzeige ermöglicht es Dir, die Temperatur im Inneren zu erkennen, ohne die Box öffnen zu müssen. Bei Kompressor betriebenen Kühlboxen kannst Du an einem Display oft sogar auf das Grad genau eine Temperatur einstellen.

Teurere Kühlboxen verfügen außerdem oft über einen Eco-Modus, in dem sie weniger Strom verbrauchen und (im Fall von Peltierkühlung) auch leiser sind. Allerdings funktioniert dieser Modus meistens nur, wenn die Kühlbox vorher auf Hochtouren gelaufen ist und die Temperatur im Inneren niedrig genug ist.

Wer zum Beispiel nicht auf Speiseeis verzichten möchte, für den ist vielleicht eine Kühlbox mit Gefrierfach interessant. Aber Vorsicht: Der Stromverbrauch erhöht sich enorm und der Preis für die Anschaffung ist beachtlich.

Wie reinige ich die Kühlbox am besten?

Genauso wie Deinen Kühlschrank solltest Du auch die Kühlbox hin und wieder komplett reinigen. Das ist sehr wichtig, damit sich keine Keime ansammeln oder sich sogar Schimmel bildet. Zunächst musst Du dazu die Box komplett entleeren und alle Teile, die abmontiert werden können, abmontieren. Die kannst Du dann separat spülen. Das Innere der Box wird gründlich mit Spülmittel ausgewischt. Danach kannst Du die Box zusätzlich mit Essig oder Zitronensäure auswischen, um neuen Keimen vorzubeugen.

Achtung: Verwende bei der Reinigung keine aggressiven Stoffe, sondern nur milde Haushaltsreiniger! Sonst könntest Du das Material der Box beschädigen und das kann zu Keimbildung führen.

Wie lange halten sich Lebensmittel in einer Kühlbox?

Das ist sehr unterschiedlich, je nach Lebensmittel, aber auch je nach Kühlbox. Da Kompressorboxen wie normale Kühlschränke genutzt werden können, kannst Du Dich hier auch an den normalen Verfallsdaten von Lebensmitteln orientieren.

Bei anderen Kühlboxen musst Du einfach regelmäßig kontrollieren. Während sich Obst und Gemüse auch hier relativ lang halten, solltest Du verderbliche Waren, wie Wurst oder Milchprodukte nicht unbedingt mehrere Tage in der Kühlbox aufbewahren.

Wie wird die Kühlbox richtig befüllt?

Auch bei Kühlboxen mit einer Stromversorgung solltest Du 15-25 % des Innenraums mit Kühlakkus befüllen. Damit sorgst Du dafür, dass die Box weniger Energie verbraucht und außerdem schneller die richtige Temperatur erreicht. Wichtig zu beachten ist hier, dass Du die Kühlakkus zwischen die Lebensmittel stapelst und auch obendrauf, da kalte Luft nach unten fällt.

Aus demselben Grund sollten Lebensmittel, die kälter sind als andere, weil sie zum Beispiel aus der Gefriertruhe kommen oben in der Box liegen, während wärmere Dinge unten gelagert werden.

Alternativ zu Kühlakkus kannst Du auch gefrorene Getränkeflaschen nutzen. So wird der Platz optimal ausgenutzt, da Du die “Kühlakkus” auch verzehren kannst.

Wichtig ist vor allem, dass die Kühlbox möglichst voll ist. Desto mehr leerer Raum, desto schneller erwärmt sich die Luft im Inneren.

Was tun bei heißem Wetter?

Auf folgende Tipps solltest Du achten, wenn Deine Kühlbox auch bei heißem Wetter Deine Lebensmittel kalt halten soll:

  • Am besten kann Deine Kühlbox arbeiten, wenn der Inhalt bereits vorgekühlt ist. Also am besten die Lebensmittel direkt vom heimischen Kühlschrank in die Box packen.
  • Achte auf möglichst wenig Leerräume, da Gegenstände die Kälte besser speichern als Luft.
  • Stelle Deine Kühlbox nicht direkt in die Sonne, sondern achte darauf, dass sie im Schatten steht.
  • Die Lüftung der Box sollte immer frei bleiben. Stelle also nichts auf die Box drauf, sonst kann sie nicht vernünftig arbeiten.
  • Öffne den Deckel nicht unnötig oft und lange, sondern immer nur gezielt, damit möglichst wenig warme Luft ins Innere dringen kann.
Info: Diese Tipps gelten grundsätzlich immer. Aber bei heißem Wetter musst Du umso mehr darauf achten.

Weiterführende Quellen

Für alle, die sich handwerklich betätigen wollen, gibt es hier eine Anleitung, wie man eine Kühlbox ganz leicht selbst zusammenbauen kann: Mehr erfahren

Damit Dein nächstes Picknick perfekt wird, findest Du hier außerdem noch eine ausführliche Checkliste: Mehr erfahren

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