Zum Inhalt springen
Startseite » Gemüse anbauen » Kürbis pflanzen, pflegen und ernten – unsere Tipps

Kürbis pflanzen, pflegen und ernten – unsere Tipps

Kürbis pflanzen, pflegen und ernten_unsere Tipps-Beitragsbild
Rate this post

Möchtest Du in Deinem Garten Kürbis pflanzen und ernten, hast Du zwei Möglichkeiten dies zu tun. Welche das sind, erfährst Du hier in unserem Kürbis-Ratgeber. Hier findest Du nicht nur Tipps und Tricks rund um den Kürbis, sondern auch Tipps zur Pflege und mehr zur seiner Geschichte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kürbis ist eine Gattung der Kürbisgewächse
  • Kürbis war ursprünglich in Amerika beheimatet
  • Die Aussaat sollte nicht vor Mitte April erfolgen
  • auch leckere Mahlzeiten lassen sich aus Kürbis zubereiten
  • In der Medizin findet der Kürbis auch Anwendung

Kurzporträt des Kürbisses

In diesem Abschnitt zeigen wir dir ein Kurzporträt des Kürbisses.

Gattung

Die Kürbisse (Cucurbita) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Bekannte Vertreter sind der Riesen-Kürbis (Cucurbita maxima), der Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata) und der Garten-Kürbis (Cucurbita pepo), die landwirtschaftlich genutzt werden.

Merkmale

Die Kürbisse sind einjährige, selten auch ausdauernde, krautige Pflanzen. Die meisten Arten, darunter alle kultivierten, sind eher mesophytisch und besitzen ein fädiges Wurzelsystem; nur wenige Arten sind xerophytisch und haben ein vergrößertes Wurzelsystem. Die Stängel sind meist niederliegend oder auch kletternd. Die Ranken sind drei- bis siebenfach verzweigt.

Sie sind einhäusig (monözisch). Die Blüten stehen an langen Stielen einzeln in den Blattachseln. Der Kelch ist glockenförmig und hat fünf Zipfel. Die Krone ist mit 6 bis 10 cm Länge bei beiden Geschlechtern fast gleich groß, glockig, fünf zipfelig, dabei maximal bis zur Hälfte geteilt. Die Blütenfarbe ist goldgelb, Cucurbita okeechobeensis hat cremefarbene Blüten. Die männlichen Blüten haben scheinbar drei Staubblätter, jedoch sind 2 + 2 + 1 verwachsen.

Die Staubfäden sind frei, die Staubbeutel sind zu einer Säule verwachsen. Die weiblichen Blüten haben kleine Staminodien und einen drei- bis fünffächrigen unterständigen Fruchtknoten. Der eine Griffel ist kurz und trägt drei bis fünf zweilappige Narben. In einem Diskus und an der Basis des Hypanthiums wird Nektar produziert.

Die Früchte sind drei- bis fünffächrige, sehr große und vielsamige Panzerbeeren. Form, Größe und Farbe variieren je nach kultivierter Sorte sehr stark. Bei den Wildformen ist die Fruchtwand hart und verholzt und bleibt lange intakt. Nach langer Lagerung bleiben im Wesentlichen trockene Fruchtwand, Stiel und Samen übrig. Trockene Früchte sind auch schwimmfähig. Die Samen sind flach, im Umriss eiförmig bis elliptisch und haben einen verdickten Rand.

Die Chromosomenzahl der Gattung beträgt 2n = 40. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um eine alte Polyploidie handelt.

Kürbis pflanzen, pflegen und ernten_unsere Tipps- erntereife Kürbisse

Hier siehst du erntereife Kürbisse.

Verbreitung

Die Gattung war ursprünglich ausschließlich in Amerika beheimatet. Heutzutage werden die domestizierten Arten in den warmen Gebieten weltweit kultiviert.

Die Standorte reichen von heißen, trockenen Gebieten bis zu kühlen Nebelwäldern. Alle Arten sind frostempfindlich. Die meisten Arten wachsen in heißen Tieflandgebieten mit ausgeprägten Regen- und Trockenzeiten. Sie benötigen hohe Sonneneinstrahlung. Die Keimung bzw. der Austrieb aus den Speicherorganen erfolgt am Beginn der Regenzeit.

Die eher mesophytischen Arten wachsen meist in laubwerfenden Dornbusch-Wäldern. Des Weiteren wachsen sie häufig an natürlich gestörten Standorten wie an Flussufern und in den Überschwemmungsgebieten von Flüssen. Als Untergrund kann der Sand von Küstendünen, staunasser Tieflandboden oder Schotterboden in großen Seehöhen dienen.

Geschichte

Die verschiedenen Arten wurden großteils unabhängig für die gleiche Verwendung domestiziert. Als Zeitpunkt wurde lange etwa 5000 v. Chr. angenommen, was nach Phaseolus und Capsicum wäre. Neuere Funde von Samen domestizierter Kürbisse sind jedoch auf 8000 bis 10.000 v. Chr. zu datieren. In der Moxos-Ebene wurden bereits vor über 10’000 Jahren Kürbisse angebaut.Der Garten-Kürbis wurde in Mexiko und im Süden der Vereinigten Staaten domestiziert, der Moschus-Kürbis in Zentral-Amerika und der Riesen-Kürbis in Südamerika.

Der Anbau von Kürbissen zusammen mit Mais und Bohnen ist eine alte Tradition, die auch, „Drei Schwestern“, oder Milpa genannt wird. Es wird angenommen, dass ursprünglich die nahrhaften Samen genutzt wurden, da diese frei von Bitterstoffen sind, während alle Wildformen bittere Früchte besitzen. Durch die Auslese nicht bitterer Formen wurde auch die Nutzung als Gemüse möglich. Schon in präkolumbischer Zeit gab es eine große Sortenvielfalt. Als Zier- und Volksarzneipflanze werden Kürbisse in Europa seit dem 16. Jahrhundert kultiviert.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Aussäen und Vorziehen von Kürbissen

Gute Hobbygärtner favorisieren die Anzucht von Kürbissen, insbesondere aus einem bewegenden Grund. Die Kulturperiode verlängert sich hierdurch um bemerkenswerte 3 Wochen. In Anbetracht einer stattlichen Reifezeit von durchschnittlich 100 Tagen, stehen die Argumente für eine Direktaussaat folglich auf verlorenem Posten. Im mitteleuropäischen Klima schlägt das Zeitfenster für den Anbau von Kürbis eben sehr früh zu.

Beim Vorziehen von Kürbis sollte daher wie folgt vorgegangen werden.

  1. Die Samen mit einem Schmirgelpapier mittlerer Körnung oder einer Feile etwas aufrauen.
  2. Danach weichen sie die Samenkörner 24 Stunden in lauwarmem Wasser ein.
  3. Setze nun die Saatkörner in einen Topf mit Aussaaterde so ca. 1-2 cm tief ein und befeuchte diese mit ausreichend Wasser.
  4. Decke die Saatgefäße mit einer Klarsichtfolie oder einem Glas ab.
  5. Die perfekte Keimtemperatur ist ca. 25 Grad Celsius und sollte an einem halbschattigen Platz erfolgen.

Achtung Tipp

Die Aussaat im Haus sollte nicht vor Mitte April stattfinden. In Anbetracht der kurzen Keimdauer von einer Woche mit einer anschließenden dreiwöchigen Wachstumsphase treffen die Jungpflanzen genau zur richtigen Zeit im Freiland ein. Mitte Mai beginnt die Pflanzzeit, nicht früher und nicht später.

Pikieren von Kürbissen

In diesem Video wollen wir dir zeigen, wie man Kürbisse richtig pikiert:

Aussäen der Kürbisse ins Freibeet

Auch diese Variante ist möglich. Hierzu sollte als Zeitpunkt erst Mitte Mai gewählt werden. Ein guter Anhaltspunkt sind hier die Eisheiligen. In diesem Fall werden die Kürbiskerne ca. 1-2 cm tief in die Erde gedrückt und während der ersten Tage noch mit einem Fließ vor möglichem Nachtfrost geschützt.

Grundsätzlich gilt für die Aussaat im Freibeet, dass der Abstand zwischen dem Kürbiskernen bzw., kleinen Pflanzen immer ca. 1 Meter und auch mehr betragen sollte. Denn die Kürbispflanzen entwickeln sich sehr weitläufig, egal, ob in Form eines Busches oder als Rankengewächs.

Kürbisse: Pflege

Sobald sich Früchte an der Kürbispflanze gebildet haben, erhöht sich der Wasserbedarf immens.

Dies liegt insbesondere an der Größe der Blätter, über die ganz leicht viel Feuchtigkeit verdunstet. Gieße daher die Pflanzen gezielt, d.h nicht von oben mit einem Schlauch. Denn das „über Kopf gießen” erhöht die Gefahr das die Pflanze von Mehltau befallen wird.

Ansonsten kannst du den Kürbis sich selbst überlassen. Unter den großen Blättern hat Unkraut so gut wie keine Chancen. Du solltest dich aber dafür entscheiden, den Wuchs des Kürbisses evtl. etwas einzudämmen. Du kannst ihm etwas Einhalt gebieten, indem Du entweder die Rankenden kaputt trittst(diese sterben dann ab), oder Du schneidest die Ranken immer ab. So wird die Pflanze gezwungen, sich auf die angesetzten Früchte zu konzentrieren, damit diese größer werden und keine Kraft in viel neue Früchte investiert.

Als Starkverzehrer benötigen Kürbisse, zur Aussaat oder Pflanzung sowie in der Saison bei der Fruchtbildung eine Düngung. Am besten setzt man Kürbis einfach auf einen Mist- oder Komposthaufen. Dort fühlt er sich am wohlsten.

Bei den reifenden Früchten kann es unter Umständen vorkommen, dass diese von Fäulnis befallen werden. Um dies zu vermeiden, kannst Du eine Schicht aus Stroh oder ein Bett aus Stroh unter den Kürbis legen. Achte dabei bitte darauf, dass die Früchte nicht verletzt werden.

Kürbis pflanzen. pflegen_unsere Tipps-pflege

Die Pflege von Kürbissen ist sehr wichtig um einen ausreichenden Ertrag zu erzielen.

Düngen des Kürbisses

Der erfolgreiche Anbau von Pflanzen beruht auf drei Säulen.

  • Sonne
  • Wasser
  • Nährstoffe

Der Standort und die Gießkanne stabilisieren die ersten beiden Säulen. Wie Du aber den Hunger des Starkverzehrers stillst, wollen wir Dir hier genauer erläutern.

An meinen Kürbis kommt keine Chemie

Nach diesem Grundsatz handelt die große Mehrheit der umwelt- und gesundheitsbewussten Hobbygärtner. Chemischer Dünger ist bei Kürbis kaum erforderlich, wenn dir das erstklassige Kürbis-Wachstum-Geheimnis bekannt ist. Dies ist der Kompost. Der Kompost ist ein unangefochtener Star unter den organischen Düngern im Garten. Vorschriftsmäßig angelegt, liefert gut verrotteter Kompost eine gute Ladung wertvoller Pflanzennahrung.

Diese weiteren organischen Dünger dienen als sinnvolles Hilfsmittel, wenn mal kein Kompost zur Hand ist.

  • Pflanzenjauchen (Brennnesseln und Beinwell)
  • Guano (3,00 € bei Amazon) (stickstoffhaltige Exkremente von Seevögeln)
  • Hornspäne oder Hornmehl (zerkleinerte Hufe und Hörner)
  • Stallmist (Pferde- und Kuhmist)
  • organischer Volldünger aus dem Bio-Fachhandel

Regelmäßig Düngen für eine gute Nährstoffversorgung

Die Kürbis-Saison beginnt ab Mai. Ab hier kann Dünger hinzugefügt werden. Bereits beim Pflanzen im Beet oder Kübel versiehst du das Substrat mit einer großzügigen Dosis gesiebten Kompost. Wahlweise kann man hier noch Hornspäne, Hornmehl oder Guano hinzufügen.

Kürbis pflanzen, pflegen und ernten_unsrere Tipps - Brennnesseljauche

Brennessel-Jauche ist ein guter Dünger, nicht nur für den Kürbis.

In der Wachstums- und Blütenperiode, verabreichst Du alle 2 Wochen zwischen 3 und 5 Liter pro Quadratmeter.

Ideal ist der natürliche Dünger, wenn er in seiner Zusammensetzung wie frischer Waldboden riecht. Zusätzlich kann man den Kürbis noch mit Brennsesseljauche übergießen, da er reichhaltig an Stickstoff ist. Eine dünne Lage aus Grasschnitt verhindert ein vorzeitiges Austrocknen des Materials.

Kürbis am besten mitten in die Nährstoffquelle pflanzen

Ebenso genial, wie einfach erweist sich ein häufig anzutreffender Standort von Kürbispflanzen, der Komposthaufen. Erfahrende Hobbygärtner pflanzen daher ihren Kürbis daher direkt auf, oder in der Nähe ihrer Komposthaufen. Auch hier kann man durch die Zugabe von Guano, Hornspänen oder Mist sowie einem guten Schluck Brennkesseljauche gute Ergebnisse erzielen.

Wenn Du Dich an diese Vorgaben beim Düngen hältst, legt der Kürbis ein rasantes Wachstum an den Tag. So ist es keine Seltenheit, dass innerhalb von 7 Tagen nach der Bestäubung bereits die Größe eines Basketballs erreicht werden kann. Spätestens jetzt solltest du den Kürbis gegen Verfaulen sicher, indem du ihn entweder auf eine Styroporplatte legst, oder in auf Stroh bettest.

Ernte von Kürbis

In diesem Abschnitt wollen wir Dir alles erläutern, was Du bei der Ernte von Kürbis beachten solltest.

Wann sollte geerntet werden?

Die Kürbisernte erfolgt generell zwischen Ende August und Ende Oktober.

Welche Farbe/Beschaffenheit sollten die Kürbisse haben vor der Ernte?

Wenn die Wachstumsphase des Kürbisses beendet ist, vertrocknen oder verholzen die Stiele sehr stark. Wenn dies der Fall ist, kann der Kürbis bedenkenlos geerntet werden. Ein weiteres Merkmal der Reife zeigt der Kürbis durch seine sortenabhängige Farbe, die der Kürbis bei Vollreife erreicht. Auch ein Zeichen für einen reifen Kürbis ist das hohle Klingen bei einer Klopfprobe.

Sobald aber der erste Frost über das leckere Gemüse kommt, ist eine Ernte der Frucht nicht mehr zu empfehlen. Ernte daher nicht zu spät.

Kürbis pflanzen, pflegen und ernten_unsere Tipps - Ernte

Die Erntezeit von Kürbissen liegt zwischen Ende August bis Ende Oktober.

Wie erntet man schonend?

Bei der Ernte solltest du besonders darauf achten, dass du den Kürbis nicht beschädigst.

Werden Kürbisse gequetscht oder verletzt, kann dieser ein Fäulnisprozess in Gang setzen, wodurch die Vorfreude auf das schmackhafte Gemüse nicht lange anhalten wird

Kürbisse mit Schalenverletzungen sollten daher immer zuerst verwertet werden, damit diese nicht entsorgt werden müssen.

Wie lagere ich den Kürbis am besten?

Mit den nachfolgenden 5 Tipps steht einer längeren Lagerung deiner Kürbisse nichts im Wege.

  1. Stiele ca. auf einen Zentimeter Länge kürzen
  2. Kürbisse auf keinen Fall fallen lassen oder werfen
  3. In gut belüfteten Kisten einstapeln, Schichthöhe von 80 cm nicht überschreiten
  4. Früchte vor der Lagerung nicht waschen
  5. Nur gesunde unverletzte Kürbisse einlagern

Kürbis: Fruchtfolge und Mischkultur

In diesem Abschnitt wollen wir dir aufzeigen, welche Möglichkeiten nach der Ernte bestehen und mit welchen Nachbarn sich der Kürbis verträgt. Außerdem wollen wir hier auf eventuelle Krankheiten und Schädlinge hinweisen, die gerne mal den Kürbis befallen.

Was pflanzt man danach?

Zur Bodenvorbereitung für das Folgejahr empfiehlt sich hier eine Gründüngung zu machen.
Unter einer Gründüngung versteht man den Anbau von Pflanzen, die den Boden begrünen und das Erdreich lockern. Einige Gründüngungspflanzen bilden sogar Nährstoffe und vertreiben Schädlinge. Zur Gründüngung werden vor allem Kreuzblütler wie Gelbsenf, Ölrettich oder Winterraps oder auch Leguminosen wie Lupinen oder Klee verwendet. Aussäen lässt sich eine Gründüngung je nach Pflanzenart von März bis Oktober. Meist werden die Gründüngungspflanzen vor der Samenreife abgemäht und als Mulch auf der Fläche liegen gelassen.

Muss man den Standort wechseln?

Da wie oben bereits erwähnt Kürbisse Starkverzehrer sind, empfiehlt sich ein jährlicher Standortwechsel im Garten. Alle 5 Jahre kann der Kürbis wieder am ursprünglichen Platz gepflanzt werden.

Was sind gute Nachbarn für Kürbisse?

Wie die Mayas bereits wussten, verträgt sich Kürbis gut mit Mais, Stangenbohnen und Ringelblumen. Diese Kombination nennt sich Milpa oder die „drei Schwestern”.

Auch gut verträglich mit Kürbis sind Erbsen, Zwiebeln und Kohlrabi.

Krankheiten und Schädlinge

An Kürbissen treten manche Krankheiten und Schädlinge recht häufig auf. Die großen, weichen Blätter etwa sind je nach Sorte mehr oder weniger anfällig für den Echten und den falschen Mehltau. Ein luftiger Standort hilft, um Infektionen zu vermeiden. Regelmäßige Spritzungen mit Schachtelhalmtee machen das Laub widerstandsfähiger. Der bedeutendste tierische Schädling der Kürbisse ist die Nacktschnecke. Wenn Dein Garten von den gefräßigen Weichtieren bevölkert wird, ist es unumgänglich, die Pflanzen an geschützter Stelle vorzuziehen und gleich beim Auspflanzen mit Schneckenkragen zu schützen. Wenn das Wachstum der Kürbisse im Beet richtig Fahrt aufnimmt, spielt der Schneckenfraß in der Regel keine große Rolle mehr.

Rezepte und Kochideen für Kürbis

In diesem Abschnitt wollen wir dir zeigen, was du alles Leckere aus Kürbis herstellen kannst. Hierzu haben wir Dir einige Rezepte zusammengestellt.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen.

Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch

Kürbis, Kartoffeln und Hähnchenschenkel aus dem Backofen

 

Hier gibt es unsere Rezepte auch zum Download für dich.

Kürbissuppe

Kürbis, Kartoffeln und Hähnchenschenkel aus dem Backofen

Kürbis in der Medizin

Die Kerne von Kürbissen sind ein klassisches Mittel bei Prostatabeschwerden (Prostataadenom Stadium I und II). Die Prostatavergrößerung ist davon nicht beeinflusst, jedoch wird deren Schwellung/Entzündung reduziert. Produkte aus Kürbissamen sind auch für Langzeitanwendungen geeignet, sie verlangsamen vermutlich auch das Fortschreiten der Erkrankung. Eine ärztliche Überwachung ist bei Prostatahyperplasie dennoch erforderlich.

Kürbis ist vermutlich auch die Indikation „Reizblase“ und „Stressinkontinenz“ bei Frauen und Männern geeignet.

Alle Anwendungen von Kürbis im Überblick, sortiert nach Wirksamkeit

Die möglichen Anwendungsgebiete (Indikationen) sind drei verschiedenen Kategorien zugeordnet, je nach Studienlage.
Gesicherte Wirksamkeit
  • Reizblase
  • Prostata (Prostataadenom) Stadium I und II
  • Gutartige Vergrößerung der Prostata (Prostatahyperplasie)
  • Blasenentleerungsstörungen
Wirksamkeit laut Erfahrungsheilkunde
  • nächtliches Einnässen
  • erhöhte Fettwerte (Phytosterole)
Bisher keine Beweise zur Wirksamkeit, aber Potenzial
  • Blasenentzündung (Durchspültherapie)
  • Bluthochdruck (blutdrucksenkend)
  • Vorbeugung von Blasensteinen

weiterführende Quellen

Kürbis lagern: So geht’s richtig – Mein schöner Garten

Kürbis Haltbarkeit: Wie lange hält sich ein Kürbis? – Alnatura

Die 15 beliebtesten Kürbisse & was man darüber wissen sollte.

Kürbis: Rezepte, Tipps & Ideen | Küchengötter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert