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Überwachungskamera: Test, Vergleich und Kaufratgeber

ueberwachungskamera dome

Du hast das Gefühl, jemand treibt sich Nachts auf Deinem Grundstück rum? Du würdest gerne wissen was Dein Haustier ohne Dich so treibt? Eine Überwachungskamera kann Dir Deine Fragen beantworten. Welche Überwachungskamera für Dein Anliegen die richtige ist, zeigen wir Dir hier.

In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Überwachungskamera Tests.

Unsere Favoriten

Die beste Überwachungskamera für Außen mit WLAN: Instar IN-9020
“Wetterbeständiges Gerät mit guter Bildqualität.”

Die beste Überwachungskamera für Innen mit WLAN:
“Beidseitige Kommunikation durch 2-Wege-Audio. 360 Grad Abdeckung.”

Die beste Überwachungskamera für Außen mit Akku: Reolink Akku Überwachungskamera
“Aufladbar durch Akku und Solar-Panel. Sternenlicht-Nachtsicht.”

Die beste kabelgebundene Überwachungskamera: Reolink PoE IP Kamera
“Verkabelung mit NVR. Sehr robustes Produkt für Innen und Außen.”

Die beste Überwachungskamera unter 20 Euro: Überwachungskamera von Zosi
“Mit vier Anschlüssen kompatibel. Hohe Schutzklasse.”

Die beste Mini-Überwachungskamera: Mini-Überwachungskamera von Er-Estavel
“Magnethalterung ermöglicht flexible Platzierung. Aufladbar über Akku.”

Das beste Überwachungskamera Set: Überwachungskamera Set von Sannce
“Personenerkennung per Künstlicher Intelligenz. Sehr hohe Bildqualität.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Überwachungskameras bieten Sicherheit und Kontrolle, indem sie Einbrecher abschrecken oder als Babyphon fungieren.
  • Vor der Anbringung der Kamera solltest Du Dich unbedingt informieren, ob es rechtens ist Deinen bevorzugten Bereich zu überwachen.
  • Überwachungskameras werden in ihrer Technologie und Bauart unterschieden und es gibt sie für den Innen- und Außenbereich.
  • Je nach Infrastruktur empfiehlt sich entweder ein kabelgebundenes oder ein kabelloses Modell.
  • Weitere wichtige Kaufkriterien sind die Bildauflösung und die Datensicherung.

Die besten Überwachungskameras: Favoriten der Redaktion

Im Folgenden haben wir Dir die besten Überwachungskameras anhand einschlägiger Kriterien aufgelistet.

Die beste Überwachungskamera für Außen mit WLAN: Instar IN-9020

Was uns gefällt:

  • wetterbeständig durch Schutzklasse IP 65
  • 1080p Full-HD Bildqualität
  • MicroSD-Karte mit 128 Gigabyte Speicherplatz
  • mitgeliefertes Anschlusskabel für eventuellen Anschluss per LAN-Kabel
  • 3 Sekunden Pre-Recording bevor Alarm losgeht

Was uns nicht gefällt:

  • Nachtsicht ist verbesserungsfähig
  • Steuerung über die App hakt etwas

Redaktionelle Einschätzung

Die Instar IN-9020 Überwachungskamera besteht aus einem weißen, wetterfesten Gehäuse mit Schutzklasse IP 65 und ist deshalb bestens für den Außenbereich geeignet. Sie hat einen integrierten PIR Wärmesensor, nimmt also anhand passiver Infrarotstrahlen die Umgebung bei Bewegung auf. So werden Fehlalarme vermieden.

Die Überwachungskamera besitzt einen 1080p Full-HD WDR Bildsensor für scharfe Bildaufnahmen. Zusätzlich enthält sie ein integriertes Mikrofon und einen integrierten Autofokus. Das eingebaute Zoomobjektiv ermöglicht einen Blickwinkel bis 120 Grad und die Motoren erlauben eine optimale Beweglichkeit, um den ganzen Bereich abzudecken.

Benachrichtigungen können per E-Mail oder Text mitgeteilt werden. Die Aufnahmen können auf der integrierten microSD Karte gespeichert werden und ermöglicht 128 Gigabyte Speicherplatz. Sollte die Speicherkarte voll sein, werden ältere Aufnahmen automatisch überschrieben.

Das Modell kann mit WLAN oder auch per LAN-Kabel verbunden werden. Mitgeliefert wird ein 3 m Anschlusskabel, welches durch sein schlankes Erscheinungsbild durch jedes kleine Loch an der Wand passt. Die Instar IN-9020 unterstützt HTTPS und FTPS Verschlüsselungen und verfügt über ein 3 Sekunden Pre-Recording, womit es die Aufnahme bereits 3 Sekunden vor dem Alarm startet.

Kunden merken das Wegfallen der Fehlalarm und die große Reichweite positiv an. Auch der Kundenservice und die einfache Installation des Produkts stellt den Hersteller gut dar. Die allgemein gute Qualität und Handhabung der Überwachungskamera hebelt kleine Mängel, wie die verbesserungswürdige Nachtsicht, aus.

Die beste Überwachungskamera für Innen mit WLAN: Littlelf WLAN IP Kamera

Was uns gefällt:

  • als Babyphon oder zur Haustierüberwachung einsetzbar
  • 360 Grad Aufnahmewinkel
  • Übertragung von 4 Live-Videos gleichzeitig
  • Speicherung auf microSD oder Cloud möglich
  • Anbringung durch mitgelieferte Schrauben flexibel

Was uns nicht gefällt:

  • leichte Verzögerung des Bildes

Redaktionelle Einschätzung

Die Littlelf Überwachungskamera funktioniert mit WLAN und eignet sich hervorragend für den Innenbereich. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, da sie sowohl als standardmäßige Überwachungskamera genutzt werden kann, aber auch zur Überwachung von Haustieren und Babys.

Die Kamera besitzt ein 355 Grad horizontal- und 105 Grad Weitwinkelobjektiv, welches eine 360 Grad Komplettabdeckung garantiert. Zusätzlich bietet sie eine 1080p Bildqualität mit einer 10 Meter Reichweite. Die eingebauten 8 Infrarot-LEDs und die Nachtsichtfunktion sorgen für hervorragende Aufnahmen in jeglichen Lichtverhältnissen. Auf dem Bildschirm können 4 Live-Videos gleichzeitig übertragen werden.

Mikrofon und Lautsprecher sind eingebaut und erlauben eine 2-Wege-Audio Kommunikation. Das Gerät wird mit einer MicroSD-Speicherkarte geliefert, die bis zu 128 Gigabyte Speicherplatz besitzt. Alternativ können die Aufnahmen auch in einer Cloud mit sicherer Verschlüsselung gespeichert werden.

Die Überwachungskamera wird über die kostenlose littlelf App gesteuert und ist für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar. Sobald die Kamera eine Bewegung erkennt wird eine Alarmmeldung mit Foto an die App geschickt, sodass schnell reagiert werden kann. Zusätzlich ist die Kamera mit Amazon Alexa und Google Assistant kompatibel.

Die Käufer loben die einwandfreie, scharfe Bildqualität des Produkts. Der Autofokus funktioniert gut und auch die Helligkeit ist stimmig. Das Gerät kann nicht nur aufgestellt werden, sondern kann auch mit den gelieferten Schrauben an der Wand befestigt werden.

Die beste Überwachungskamera für Außen mit Akku: Reolink Akku Überwachungskamera

Was uns gefällt:

  • WLAN wird nur zur Installation benötigt
  • lange Laufzeit des Akkus
  • MASK-Funktion verdeckt bis zu drei Bildbereiche
  • Schutzklasse IP 65
  • klare Aufnahmen durch Sternenlicht-CMOS-Sensor

Was uns nicht gefällt:

  • Speicherkarte und Solar-Panel nicht im Lieferumfang enthalten
  • leichtes Rauschen bei Live-Aufnahmen

Redaktionelle Einschätzung

Die Reolink Überwachungskamera eignet sich durch die Schutzklasse IP 65 sowohl für den Außen- und Innenbereich. Sie ist kabellos und der Akku lässt sich entweder durch einen 5V/2A Adapter oder durch ein Solarpanel aufladen. So vermeidest Du einen häufigen Batteriewechsel oder unnötige Probleme mit der Verkabelung.

Durch WLAN und kostenloser Reolink-App stehen Live-Ansicht, Bewegungserkennung und 2-Wege-Audio zur Verfügung. WLAN ist nur für die Installation notwendig, danach funktioniert die Kamera ohne. Die Kamera verfügt über einen Sternenlicht-CMOS-Sensor, der tagsüber und nachts klare Aufnahmen liefert. Die Bildqualität beträgt 1080p mit 10 Meter Nachtsicht. Aufnahmen starten bei Bewegung und die App schickt Benachrichtigungen in Echtzeit. Gleichzeitig wird eine Sirene oder individuelle Alarmanlage ausgelöst.

Die Speicherung der Aufnahmen erfolgt durch eine microSD-Karte mit bis zu 64 Gigabyte. Diese ist nicht im Lieferumfang enthalten. Die Akkukapazität beträgt 5200 mAh und kann im Standby-Modus für 4-6 Monate durchhalten. Die Kamera kommt mit einer MASK-Funktion mit der bis zu drei Bildbereiche markiert werden können, die von der Kamera nicht aufgenommen werden sollen.

Bei Kunden überzeugt die Reolink Überwachungskamera mit seinem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und der einfachen Montage. Die Bildqualität ist ausgezeichnet, egal ob bei Tag oder Nacht. Auch wird positiv angemerkt, dass eine Speicherung auf einer Cloud kein Zwang ist.

Die beste kabelgebundene Überwachungskamera: Reolink PoE IP Kamera

Was uns gefällt:

  • Sehr robust durch IP 66
  • exzellente Nachtsicht von 30 Metern
  • hervorragende Super HD Qualität
  • IR-LEDs bei Bedarf abschaltbar
  • MASK-Funktion mit bis zu 4 abdeckbaren Bildbereichen

Was uns nicht gefällt:

  • Bewegungserkennung löst Fehlalarme aus
  • kein Netzteil im Lieferumfang enthalten

Redaktionelle Einschätzung

Die Reolink PoE IP Kamera ist eine Bullet-Kamera und geeignet für den Innen- und Außenbereich. Mit ihrer Schutzklasse IP 66 ist sie äußerst robust gegen Schmutz und Wasser. Sie verfügt über eine 30 Meter Nachtsicht und eine Super HD Auflösung mit 1920 p.

Die Aufzeichnung und Speicherung erfolgt über einen Netzwerkvideorekorder (NVR). Dies ist nur mit Reolink NVRs möglich. Die Speicherkarte beträgt 64 Gigabyte und überschreibt sich selbständig sobald sie voll ist. Die Beleuchtung erfolgt über 18 IR-LEDs, die bei Bedarf auch abschaltbar sind.

Die Aufnahmen starten bei Bewegung und eine Push-Nachricht wird an den Empfänger gesendet. Die Live-Ansicht erfolgt per App und auch der Fernzugriff erfolgt über diese. Die Überwachungskamera verfügt über eine MASK-Funktion, die bis zu 4 Bildbereiche verdecken kann.

Durch die PoE-Funktion empfinden Käufer die Installation als unkompliziert. Trotz Angaben des Herstellers ist eine Speicherung auf USB-Sticks möglich, wie ein Kunde berichtet. Negativ an dem Produkt ist die sensible Bewegungserkennung, die Fehlalarme auslöst.

Die beste Überwachungskamera unter 20 Euro: Überwachungskamera von Zosi

Was uns gefällt:

  • sehr günstiges Gerät unter 20 Euro
  • hohe Schutzklasse IP 67
  • 24 IR-LEDs für Tag- und Nachtsicht
  • 1080p Bildqualität
  • mit vier Anschlüssen kompatibel

Was uns nicht gefällt:

  • kein DVR, Netzteil und Video-Stromkabel im Lieferumfang enthalten
  • kein Bewegungsmelder

Redaktionelle Einschätzung

Trotz des sehr günstigen Preis hat die ZOSI Überwachungskamera einige Vorteile zu bieten. Die IP 67 Schutzklasse zeugt von einem außergewöhnlich robusten Gerät mit 24 Metern Nachtsicht. Sie verfügt zudem noch über 24 IR-LEDs, die eine gute Tag- und Nachtsicht garantieren.

Die Bildqualität beläuft sich auf 1080p. Um diese Qualität erhalten zu können benötigen Käufer einen DVR und einen Monitor mit der gleichen Auflösung. Die Kamera ist mit HD-TVI, AHD, CVI und CVBS/960H Ausgängen kompatibel und verfügt über ein On Screen Display (OSD) Menü. Durch das Aluminium-Metall ist das Produkt wasserdicht und vandalensicher. Die Kamera hat einen horizontalen 360 Grad Winkel und einen 180 Grad vertikalen Winkel.

Neben dem Preis überzeugt das Produkt Kunden durch die gute Farbwiedergabe und Bildqualität. Viele Kunden nutzen diese Überwachungskamera auch als Dummy-Gerät. Das Produkt an sich hat keinen Bewegungsmelder, jedoch kann es mit einem Recorder verbunden werden, sodass eine Bewegungserkennung dadurch stattfindet.

Die beste Mini-Überwachungskamera: Mini-Überwachungskamera von Er-Estavel

Was uns gefällt:

  • gute Bild- und Tonqualität
  • Speicherkarte mit bis zu 128 Gigabyte einsetzbar
  • verfügt über Bewegungserkennung
  • flexible Montierung durch Magnethalterung
  • aufladbar über Akku

Was uns nicht gefällt:

  • nicht wasserdicht

Redaktionelle Einschätzung

Die Er-Estavel Mini-Kamera ist durch ihre Größe, Farbe und leisen Aufnahmen unauffällig. Sie lässt sich demnach gut versteckt einsetzen. Die Überwachungskamera funktioniert ohne WLAN über einen wiederaufladbaren 420 mAh Akku. Die angegebene Laufzeit beträgt 3 Stunden.

Die HD Videoauflösung beträgt 1080p und schafft so klare Aufnahmen. Durch den 150 Grad Weitwinkel können Details gut erfasst werden. Sie hat vier eingebaute IR-Lichter, die automatisch nach Umgebungslicht ein- oder ausgeschaltet werden. In dunkler Umgebung mit eingeschaltetem Infrarotlicht ergeben sich Schwarz-weiß Bilder.

Die Aufnahmen starten bei Bewegung und werden auf einer SD-Speicherkarte von 8 bis 128 Gigabyte gespeichert. Im Lieferumfang ist eine 32 Gigabyte SD-Karte enthalten. Ältere Aufnahmen werden überschrieben, wenn der Speicher voll ist. Durch moderne Chips und einer Kühltechnologie überhitzt die Kamera nicht. Sie kann auch an ein USB-Ladegerät oder eine andere Form der Stromversorgung für die Aufzeichnung angeschlossen werden.

Durch ihre Größe wird die Mini-Kamera von Er-Estavel von Käufern für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Die Installation ist einfach und intuitiv. Die Bild- und Tonqualität wird allgemein gelobt und die Magnethalterung ermöglicht eine flexible Montierung.

Das beste Überwachungskamera Set: Überwachungskamera Set von Sannce

Was uns gefällt:

  • zuverlässige Personenerkennung per KI
  • Schutzklasse IP 66
  • 3 MP Qualität
  • 30 Meter Nachtsicht
  • NVR, Netzstecker und Festplatte werden mitgeliefert

Was uns nicht gefällt:

  • nur 1-Wege-Audio
  • Installation benötigt technisches Grundverständnis

Redaktionelle Einschätzung

Das Sannce Überwachungskamera Set verfügt über 4 Kameras, NVR, Netzstecker und einer 1 Terabyte Festplatte. Der NVR und die WiFi-Antenne sorgen für eine stabile Internetverbindung. Der Abstand zwischen NVR und Kamera kann bis zu 300 Meter betragen, bei integrierten Hindernissen bis zu 70 Meter.

Mit der Schutzklasse IP 66 eignet sich das Produkt für den Einsatz im Außenbereich. Die Kamera macht Aufnahmen in 3 MP Qualität und in 30 Metern Nachtsicht. Natürliche Farbaufnahmen entstehen durch 3 Class A Array LEDs und IR-Cut Filtern. Das Set verfügt über 1-Wege-Audio, weshalb durch die Kamera nur gehört und nicht gesprochen werden kann.

Die Aufnahmen starten bei Bewegung. Wenn gewünscht, kann bei Bewegung eine Alarmmeldung per E-Mail oder Push-Benachrichtigung empfangen werden. Die Kameras verfügen über eine Personenerkennung, sodass Fehlalarme vermieden werden. Außerdem können sie mit Alexa verbunden und per Fernzugriff verwaltet werden.

Das Überwachungskamera Set überzeugt Kunden durch die tolle Qualität und die zuverlässige Personenerkennung. Die Installation ist jedoch nichts für Anfänger und erfordert ein gewisses Verständnis für Technik.

Kaufratgeber für Überwachungskameras

Es ist eine große Aufgabe sich mit Überwachungskameras auseinanderzusetzen, da es so viel zu beachten gibt. Mit diesem Ratgeber helfen wir Dir Licht ins Dunkle zu bringen, sodass Du weißt welche Überwachungskamera für Dich geeignet ist.

Was ist eine Überwachungskamera?

Eine Überwachungskamera ist eine Foto- oder Videokamera, die zur Überwachung bestimmter Bereiche oder Objekte dient. Oft sind sie schwenkbar und fest an ihrem Standort montiert. Viele Überwachungskameras verfügen dazu über einen Monitor, der es ermöglicht, die aufgenommenen Bereiche zu observieren. Je nach Modell können sie im Außenbereich oder im Innenbereich angewendet werden.

Woraus besteht eine Überwachungskamera?

Auch wenn es eine Menge Varietät innerhalb des Sortiments von Überwachungskameras gibt, sind die allermeisten ähnlich aufgebaut. Der Mittelpunkt eines solchen Gerätes ist eine digitale Videokamera, die mit einem Objektiv und einem CMOS-Sensor bestückt ist. Das Objektiv ist für den Winkel der Kamera zuständig und der Sensor misst das einfallende Licht.

Innerhalb der Überwachungskamera befindet sich ein kleines Fach in das bei Bedarf eine Speicherkarte gelegt werden kann. Besonders ist dabei, dass darauf sowohl Videos, als auch Fotos gespeichert werden können.

Solltest Du eine Überwachungskamera mit Internetverbindung bevorzugen, kannst Du Deine Aufnahmen auch in einer digitalen Cloud speichern. Der Vorteil an einer Cloud ist, dass Du ortsunabhängig auf Deine Dateien zugreifen kannst.

Neben der Videokamera und dem Speicherort verfügt jede Überwachungskamera über einen Bewegungsmelder. Dieser tastet die Umgebung ab und gibt ein Signal ab, wenn sich Wärmequellen im Sichtfeld der Kamera befinden. Einige andere Modelle verfügen über Schwenkmotoren, die die Kamera beweglich machen. Alles in allem sind die sensiblen Bestandteile in einem stabilen Gehäuse vereint.

Für wen ist eine Überwachungskamera geeignet?

Eine Überwachungskamera ist ein echtes Multitalent. Sie bietet Dir nicht nur Sicherheit und schützt vor Einbrechern, sondern verfügt über viele andere Funktionen. Du möchtest wissen was Deine Haustiere zu Hause treiben oder ob der Postbote gerade an der Tür klingelt? Eine Überwachungskamera kann Dir einen Überblick verschaffen. Gleichzeitig kannst Du sie auch als Babyphon nutzen.

Auch Unternehmen profitieren von Überwachungskameras auf ihrem Betriebsgelände. Die Überwachung von Mitarbeitern am Arbeitsplatz ist jedoch nur unter Umständen möglich. Trotz der unterschiedlichen Modelle und Funktionsweisen sind sie leicht zu installieren.

Wie funktioniert eine Überwachungskamera?

Grundsätzlich funktionieren die meisten Überwachungskameras ähnlich, jedoch gibt es nach Modell Unterschiede in den Funktionen. Zuerst müssen Überwachungskameras an Monitor und Festplatte angeschlossen werden. Dies erfolgt entweder per Netzwerkkabel, über WLAN oder durch ein Funk Signal. Am Computer kann die Überwachungskamera dann aufgerufen und verwaltet werden.

Viele Überwachungsgeräte lassen sich über das Internet steuern, sodass sogar ein Zugriff über das Smartphone möglich ist. Voraussetzung dafür ist das Herunterladen einer App, die mit der Kamera kompatibel ist. Die Produktbeschreibung Deiner Überwachungskamera gibt Dir Aufschluss darüber, welche App Du verwenden kannst.

Die Aufnahmen werden dann auf Speicherkarten, Videorekordern oder Festplatten gespeichert. Auch hier gibt es wieder individuelle Angaben des Herstellers.

Welche Alternativen gibt es zu Überwachungskameras?

Die feste Montierung und mangelnde Flexibilität von Überwachungskameras kann für manche Leute ein Problem darstellen. Eine Möglichkeit, um dies zu umgehen ist die Nutzung des Smartphones als Überwachungskamera. Bestimmte Hersteller bieten Apps an, die Dein Handy zur Überwachungskamera umfunktionieren. Dementsprechend kannst Du sie aktivieren und Dein Handy dort platzieren wo Du möchtest.

Achtung: Auch bei Überwachungsapps gelten dieselben Regeln, wie bei normalen Kameras. Öffentliche Bereiche und Nachbargrundstücke sollten nicht gefilmt werden!

Wann ist eine Überwachungskamera erlaubt?

Eine Überwachungskamera ist im Privatbereich erlaubt, wenn sie nur auf das eigene Grundstück ausgerichtet ist. Es dürfen auch keine gemein­samen Zugangs­wege oder gemein­sam genutzte Einfahrten zu sehen sein. Sonst würdest Du das allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzen. Auch öffentliche Bereiche dürfen nicht gefilmt werden. Schwenkkameras sind deshalb weniger im Privatbereich verkäuflich.

Wenn Du die Aufnahmen weiter verwendest, solltest Du unbedingt darauf achten, Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich zu machen. Bei einer Datenübertragung per Funk sollte noch erwähnt werden, dass die Daten möglichst verschlüsselt übertragen werden sollten. Damit vermeidest Du, dass Rechte Dritter nicht verletzt werden.

Tipp: Eine feste Installation der Außenkamera ist zu bevorzugen. So vermeidest Du, dass Dein Nachbar denken könnte Du würdest sein Grundstück filmen.
Überwachungskamera außen mit Hinweisschild

Überwachungskameras sind nicht überall erlaubt. Manche Einsätze müssen explizit ausgezeichnet werden.

Eine heimliche Überwachung der Mitarbeiter Arbeitsplatz ist nicht erlaubt. Arbeitnehmer müssen deutlich von der Kamera in Kenntnis gesetzt werden und sie muss auch sichtbar platziert werden. Eine Ausnahme bildet die Installation einer Kamera zur Aufklärung eines Diebstahlverdachts.

Tipp: Bevor Du eine Überwachungskamera besorgst und einbringst, erkundige Dich bitte ausführlich über das Datenschutzgesetz. Weitere Informationen haben wir Dir in die Weiterführenden Quellen gepackt.

Eine Zusammenfassung der genannten Aspekte zeigt Dir dieses Video.

Was muss eine Überwachungskamera können?

Trotz der Fülle an Überwachungskameras gibt es einige Bedingungen, die jedes Modell erfüllen sollte. Die folgende Liste zeigt relevante Funktionen.

Eine Überwachungskamera sollte

  • Detailaufnahmen von Gesichtern erstellen
  • Bewegungen in einer Großaufnahme erkennen
  • Nummernschilder bis ins kleinste Detail aufzeichnen
  • über eine Nachtsicht verfügen
  • Objekte automatisiert verfolgen

Wo positioniere ich eine Überwachungskamera?

Der Ort wo Du die Überwachungskamera anbringst, hängt von der Art der Kamera ab, die Du kaufst. Grundsätzlich sollten sie nicht zu tief angebracht werden, da sonst die Gefahr von Vandalismus entsteht.

Eine Höhe von 3 Metern über dem Boden wird empfohlen. Zusätzlich garantierst Du damit optimale Perspektiven zur Personenerkennung und die beste Ausleuchtung des Bereichs in der Nacht. Wenn der Ort eine hohe Installation nicht zulässt, kannst Du optional auch auf Mini- oder Dome Kameras zurückgreifen.

Innenbereich

Gerade im Haus ist es wünschenswert, dass Überwachungskameras so unauffällig wie möglich sind. Kleine Kameras lassen sich dementsprechend einfach an Wänden oder Decken platzieren. Dabei solltest Du jedoch beachten, dass das Objektiv nicht durch Deine Einrichtung verdeckt wird oder dass wichtige Strom- und Wasserleitungen nicht beschädigt werden.

Außenbereich

Die Montierung einer Überwachungskamera draußen ist davon abhängig was Du überwachen möchtest. Möchtest Du Dein Heim gegen Einbruch sichern? Dann empfiehlt sich eine Anbringung im Eingangsbereich Deines Hauses. Unter Umständen kann dies auch die Einfahrt oder die Terrasse sein. Vergiss nicht, dass Deine Kamera über eine Nachtsicht verfügen sollte!

Welche Überwachungskamera für Innen?

Für die Innenräume bieten sich kabelgebundene Mini-Kameras an. Sie sind klein, unscheinbar und lassen sich zum Beispiel in Uhren oder Rauchmeldern platzieren. Du solltest jedoch darauf achten, dass die Kabel lang genug sind, damit eine reibungslose Montierung am gewünschten Ort erfolgen kann. Ist dies nicht der Fall, dann verzichte bitte auf eine Verlängerung und besorge Dir ein Ersatzkabel.

Info: Indoor-Überwachungskameras haben meist ein modernes Design, sind kompakter und haben keine Schutzklasse.

Welche Überwachungskamera für Außen?

Da in Außenbereichen häufig größere Areale überwacht werden sollen empfehlen sich Dome- oder Schwenkkameras. Durch das Wetter sollte das Kameragehäuse zudem besonders robust, staub-und wasserdicht sein. Gleichzeitig liegt der Fokus bei Außenkameras auf ihrem funktionellen Charakter und sie sind meist für die Wandmontage konzipiert.

Welche Überwachungskamera für den Garten?

Für den Garten empfehlen sich Überwachungskameras mit Akku und Solar-Panel. Diese garantieren eine selbstständige Stromversorgung durch den Akku und eine solarbetriebene Aufladung. Der Akku muss allerdings selbständig nachgeladen werden, wenn die Sonne lange nicht geschienen hat. Gute Produkte schaffen es ein Jahr ohne Akkuwechsel zu überleben.

Wann eignet sich eine kabellose Überwachungskamera?

Eine kabellose Überwachungskamera eignet sich ab einer Entfernung von circa 100 Metern. Die Länge des Kabels kommt da sicherlich an seine Grenzen. Außerdem bietet sich die kabellose Variante bei schwacher Netzwerk-Infrastruktur oder mangelnder Möglichkeit der Kabelverlegung an. Diese Fragen sind vor dem Kauf einer Überwachungskamera abzuklären.

Welche Vor- und Nachteile haben Überwachungskameras?

Im Folgenden haben wir Dir eine Übersicht aller Vor- und Nachteile von Überwachungskameras zusammengestellt.

Vorteile von ÜberwachungskamerasNachteile von Überwachungskameras
abschreckende Wirkung auf Einbrecherrechtliche Probleme oder Konflikte mit Nachbarn bei falscher Positionierung
liefert notwendiges Beweismaterial bei Einbruchmehrere Überwachungskameras für lückenlose Überwachung notwendig
moderne Überwachungskameras sind einfach zu installieren und übertragen Dateien verschlüsseltVideomaterial vor Gericht nicht immer verwendbar
Kameras für Privatgebrauch gibt es zu relativ günstigen Preisen
vielfältige Verwendungsmöglichkeiten zum Beispiel als Babyphon oder zur Haustierüberwachung

Wie wird eine Überwachungskamera installiert?

Die Installation einer Überwachungskamera ist aufgrund der neuen Technologien gar nicht so schwierig wie Du auf den ersten Blick meinen könntest. Sie unterscheidet sich je nach Produkt und Hersteller. Für eine unkomplizierte Indoor-Kamera, die nicht an der Decke oder Wand montiert werden muss, reicht die Platzierung auf den mitgelieferten Standfüßen.

Für andere Überwachungskameras wählst Du in den Installationsprogrammen notwendige Funktionen aus und verbindest das Modell mit dem Smartphone oder Tablet. Wie genau dies abläuft ist in den mitgelieferten Handbücher geschildert. Auch YouTube bietet einige Videos zur Installation unterschiedlicher Geräte der Hersteller. Wenn Du trotzdem noch Probleme hast, wende Dich an den Support der jeweiligen Marke.

Welche Arten von Überwachungskameras gibt es?

Es existiert eine riesige Auswahl von Überwachungskameras für unterschiedliche Einsatzzwecke. Wir haben sie für Dich nach Technologie und Bauart sortiert.

Zwei Überwachungskameras für den Innenbereich

Es gibt verschiedene Arten von Überwachungskameras. Man unterscheidet sie klassisch nach Technologie und Bauart.

Nach Technologie

Die technologischen Komponenten einer Überwachungskamera sollten eine große Rolle bei der Auswahl eines Modells spielen. Wichtige Kriterien sind die Bildqualität oder die Stromversorgung. Die folgenden Überwachungskameras wollen wir Dir nun vorstellen.

IP-Kameras/Netzwerkkameras

IP-Kameras werden in das bestehende Netzwerk eines Gebäudes eingebunden und übermitteln Kamerasignale entweder über Netzwerkkabel (LAN) oder über WLAN. Angeschlossen werden sie per Kabel entweder an ein Rechnernetzwerk oder an einen DSL-Router. Mit der Einbettung in ein Netzwerk bekommen sie eine eigene IP-Adresse. Aufnahmen können somit über verschiedene Geräte abgerufen werden.

IP-Kameras werden gerne zur professionellen Überwachung der Büro- oder Geschäftsräume genutzt, eignen sich aber auch für den Privatgebrauch. Sie sind weitestgehend störungsfrei und haben eine verlässliche Energieversorgung, da sie über die Power-over-Ethernet-Funktion (PoE) verfügen. So kann Strom über das Netzwerkkabel bezogen werden und benötigt kein extra Kabel zur Energieversorgung.

Die Aufzeichnung und Steuerung von IP-Kameras erfolgt über die integrierte Software. So können Komponenten, wie Alarmanlagen oder Überwachungsmonitore, auch an weit entfernten Standorten bedient werden. Dies verspricht hohe Sicherheit und Freiheit, da die Überwachungskamera nicht manuell eingestellt werden muss. Auch die Installation geht leicht von der Hand.

Zusätzlich bieten IP-Kameras viele Kanäle an, verfügen über die höchstmögliche Auflösung (4K) und die höchste Bildrate (30 Bilder pro Sekunde). Außerdem ist es möglich den kompletten Festplattenspeicher zu erweitern und Audio auf jedem Kanal aufzunehmen. Die Entfernung von Kamera zu Netzwerkrekorder beträgt jedoch maximal 91 Meter. Durch einen PoE-Switch lässt sich die Entfernung erhöhen.

HD analoge Sicherheitskameras

Die analogen HD Sicherheitskameras verfügen über Kabelanschluss und eignen sich vor allem zur kostengünstigen Aufrüstung bestehender Überwachungskameras. Die schon vorhandenen Kabel können einfach an die analoge HD Kamera angeschlossen werden, da diese Daten auch über diese Infrastruktur überträgt.

Das Kürzel HD steht für „High Definition“, weshalb der Kauf einer HD analogen Sicherheitskamera hochauflösende Aufnahmen in exzellenter Bildqualität bringt. Details können so hervorragend erfasst werden. Der Nachteil hochauflösender Kameras ist die hohe Datenmenge, die durch zwei Auflösungen zustande kommen: Bilder in 720p und „Full-HD“. Deshalb empfiehlt sich der Kauf einer SD-Karte mit hohem Speicherplatz.

Akkubetriebene Kameras

Kameras mit Akku werden an einen digitalen Videorekorder angeschlossen, der die Aufnahme startet, sobald Bewegung zu erkennen ist. Die Übertragung der Daten erfolgt jedoch drahtlos per WLAN oder Mobilfunknetz.

Diese Form der Kamera ist durch ihre kabellosen Eigenschaft einfach zu platzieren und zu installieren. Aufnahmen können einem Empfänger in bis zu 137 m Entfernung übertragen werden. Sie eignen sich deshalb bestens für großflächige Aufnahmen von Flächen oder Gebäuden.

WLAN-Sicherheitskameras

Sicherheitskameras mit WLAN-Funktion brauchen keine zusätzliche Stromquelle, da sie eine direkte Verbindung über das drahtlose Netzwerk aufbauen. Wie bei den IP-Kameras erhalten sie eine eigene IP-Adresse. Aufnahmen werden auf einer microSD-Karte gespeichert.

WLAN-Kameras eignen sich entsprechend für Innen und Außen, da sie völlig unabhängig aufgebaut werden können. Ein großer Vorteil der sich daraus ergibt ist das Wegfallen der Verkabelung, die sowohl Zeit als auch Kosten birgt. Gleichzeitig ist eine Live-Übertragung per Smartphone möglich.

Funkkameras

Eine Überwachungskamera mit Funk überträgt ihre Bilder und Videos mittels Funksignal. Die Reichweite bestimmt sich nach der Qualität der Überwachungskamera und dem Umfeld. Beispielsweise behindern viele Wände zwischen Empfänger und Kamera die Übertragung. Die Stromversorgung erfolgt durch Batterie oder Kabel.

Die Installation einer Funkkamera ist unkompliziert, sowie auch ihr Einsatz. Darüber hinaus sind sie vergleichsweise günstig. Funkkameras können ganz einfach andere Funkalarmanlagen erweitern oder auch in ein Smart Home Funk System eingebettet werden.

Infrarot- oder Nachtsichtkamera

Infrarot- oder Nachtsichtkameras können Bereiche unabhängig von den Lichtverhältnissen überwachen. Dies geschieht durch LEDs, die das Areal mit Infrarotlicht beleuchten, welches für den Menschen unsichtbar ist.

Die Überwachungskamera gibt das Nachtbild in Schwarz-Weiß wieder. Wie qualitativ hochwertig und kontrastreich das Bild wird, ist von der Menge an LEDs abhängig: je mehr LEDs, desto besser! Nachtsichtkameras mit besonders starken Infrarotleuchten ermöglichen eine Sichtweite bis 100 m.

Eine Infrarotkamera kann auch tagsüber verwendet werden, wenn sie über einen IR-Sperrfilter verfügt. Dieser sorgt dafür, dass das Infrarotlicht ausgeschlossen und das aufgenommene Bild in natürlicher Farbe abgebildet wird.

Wie qualitativ hochwertig Nachtsichtkameras sind hängt von einigen Faktoren ab. Manche Kameras haben nur eine geringe Restlichtstärke und somit nur eine Reichweite bis zu 3 m. Außerdem kann es zu Verfälschungen der Farbe kommen, wenn ein Übergang vom Tag in die Nacht aufgenommen wird. Dies kann durch Modelle mit spezieller Nachtsichttechnik ausgehebelt werden, denn sie wechseln automatisch zwischen Nacht- und Tagbetrieb.

Nach Bauarten

Je nach Verwendungszweck spielt die Bauart der Überwachungskamera eine Rolle. Im Folgenden findest Du eine Auflistung der gängigsten Kameras unterschieden nach ihrer Bauart.

Bullet-Kamera

Bullet-Kameras schmücken das klassische Bild einer Überwachungskamera. Sie haben eine längliche, rechteckige Form, die an ein Rohr erinnert. Aufgrund ihrer leichten Erkennbarkeit als Überwachungskamera wirken sie abschreckend und entsprechend gut für den Außenbereich einsetzbar.

Besonders gut eignen sich Bullet-Kameras an Orten, die nur schwer zugänglich sind. Sie sind hervorragend für die Wandmontage geeignet und ihr Sichtfeld ist leicht einstellbar. Durch ihre Größe bietet sie außerdem mehr Platz für technische Besonderheiten, wie Wärmebildfunktionen oder Infrarot-Strahler.

Info: Eine Boxkamera sieht aus wie eine Bullet-Kamera besteht allerdings aus einem Kamerakörper und einem Wechselobjektiv. Sie sind vielseitig einsetzbar und können auch in eine Outdoor-Kamera verwandelt werden
Mini-Kamera

Durch ihre geringe Größe sind Mini-Kameras maximal unauffällig und können so optimal für die versteckte Überwachung verwendet werden. Ihre Linsen sind teilweise nur ein paar Milimeter groß und deshalb besonders leicht zu übersehen. Manche Modelle gibt es sogar in Form von Schlüsselanhängern oder USB-Sticks.

Ein weiterer Vorteil der Mini-Kamera ist, dass sie auch auf mobilen Gegenständen befestigt werden kann. Schwierig nachzuvollziehen ist jedoch das Aufnahmeziel der Kamera, da die Linse entsprechend klein ist.

Achtung: Der Einsatz dieser Kameras ist offiziell nur dann erlaubt, wenn die aufgezeichnete Person zuvor über die Aufnahme in Kenntnis gesetzt wurde!
Dome-Überwachungskamera

Dome-Überwachungskameras zeichnen sich durch ihr halbrundes Gehäuse aus. Sie sind zahlreich in öffentlichen Plätzen zu finden, beispielsweise in Parkhäuserm oder Museen. Außenstehende können durch die Form und das getönte Glas schwer nachvollziehen, welcher Bereich von der Kamera überwacht wird.

Innerhalb der Kuppel befindet sich ein Weitwinkelobjektiv, welches einen Bildwinkel bis 90 Grad erzeugt. Zusätzlich dazu erfasst die Kamera durch das Objektiv einen großen Bereich des Areals. Im Idealfall sind Dome-Kameras mit einem Vario-Objektiv ausgestattet, mit welchem sie näher heranzoomen können.

Meistens sind Dome-Kameras als PTZ-Kameras konzipiert, sodass sie elektronisch gesteuert werden können. Darüber hinaus sind einige Modelle robust, wetterbeständig und infrarotfähig. Neben den klassischen Dome-Überwachungskameras gibt es noch spezielle Speed-Domekameras, die für eine schnelle Ausrichtung des Objektivs durch den Einsatz von High-Speed-Motoren sorgen.

Tipp: Speed-Domekameras eignen sich zur Verfolgung einzelner Personen!
PTZ-Sicherheitskamera

Die Abkürzung PTZ steht für “Pan, Tilt, Zoom” und kennzeichnet die schwenkenden, neigenden und zoomenden Eigenschaften der PTZ-Überwachungskamera. Über einen Arm werden sie an Wänden oder Decken befestigt. Die meisten Modelle sind einfach über App oder Software steuerbar, andere Modelle können per Autotracking bestimmte Strecken abfahren oder gezielte Personen verfolgen.

PTZ-Sicherheitskameras sind multifunktional und äußerst beweglich. Du kannst sie bis zu 360 Grad schwenken, ums 30-fache vergrößern und bis zu 90 Grad neigen. Die Zoomfunktion kreiert mehr Detail und durch die Beweglichkeit kann jedes noch so kleine Detail erfasst werden. Gleichzeitig verfügen PTZ-Überwachungskameras über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, da viele Funktionen im Preis abgedeckt werden.

Outdoor-Kamera

Outdoor-Kameras sind speziell für den Außenbereich geeignet, da sie wetterfest sind. Wichtige Komponenten sind die Resistenz gegen Kälte und Feuchtigkeit. Zusätzlich verfügen sie oft über eine Nachtsicht- oder Wärmebildfunktion.

Achtung: Nicht alle Modelle übertragen Bild und Ton!
Dashcams

Dashcams sind Überwachungskameras die vorläufig zur Aufnahme von Unfällen genutzt werden. Sie werden an der Frontscheibe von Fahrzeugen angebracht und können so das Geschehen aufzeichnen. Befestigt werden sie an der Zündung des Wagens und schalten sich zeitgleich mit seiner Betätigung ein. Mit einer Dashcam lassen sich maximal 8 Stunden Videomaterial aufzeichnen.

Welche sind die wichtigsten Kaufkriterien für Überwachungskameras?

Die Auswahl einer Überwachungskamera muss gut überlegt sein, da ein Fehlkauf für großen Ärger sorgt. Wir haben Dir deshalb die wichtigsten Kaufkriterien aufgelistet und erklärt.

Verwendungsort

Essentiell für die Auswahl einer Überwachungskamera ist die Umgebung. Je nach
Platzierung kann darüber entschieden werden, welches Modell geeignet ist und ob es kabelgebunden oder drahtlos sein kann.

Infrastruktur

Im Punkto Verbindung stellen die Stromversorgung und Datenübertragung zentrale Kaufkriterien dar. Im Folgenden unterscheiden wir zwischen kabellos (WLAN, Batterie, Apps) und kabelgebunden (LAN und koaxial).

Kabellos

Mittlerweile werden kabellose Überwachungskameras immer beliebter, da sie den Einsatzort der Überwachungskamera flexibel gestalten. Wir zeigen Dir, welche Möglichkeiten sich Dir bieten.

WLAN

Überwachungskameras mit WLAN erzeugen eine geordnete Optik, da sie unabhängig von Kabeln funktionieren. Zusätzlich sind sie überall anzubringen und eine Verbindung ist im ganzen Haus möglich. Wichtig ist jedoch eine stabile Internetverbindung, da es sonst zu Abbrüchen kommen kann.

Batterie & Akku

Eine lange Lebensdauer des Akkus oder der Batterie ist die Quintessenz, damit die Überwachungskamera lange hält. Die Schonung der Laufzeit erfolgt meist dadurch, dass die meisten Modelle erst dann aufzeichnen, wenn sich der Bewegungsmelder aktiviert.

Grundsätzlich ist die Laufzeit des Akkus oder der Batterie von vielen Variablen abhängig. Beispielsweise muss in einem gut besuchten Außenbereich der Akku häufiger aufgeladen oder die Batterie öfter ausgewechselt werden. Positiv an diesen Formen der Verbindung ist aber der geringe Aufwand der zur Montierung betrieben werden muss, da sie überall platziert werden können.

Tipp: Eine Alternative zum Austauschen des Akkus bieten Überwachungskameras mit Solar-Panel. Diese laden den Strom durch Sonnenstrahlen auf. Dafür benötigst Du jedoch unbedingt einen aufladbaren Akku und die Kamera muss für die Nutzung mit einem Solar-Panel ausgelegt sein. Dies steht meist in der Produktbeschreibung.
Apps

Für ein kleines Budget eignen sich Überwachungsapps, die das Handy zum Beispiel zum Babyphon umfunktionieren. So können einfach kleine Zimmer oder schmale Wohnbereiche überwacht werden. Nennenswerte Apps sind beispielsweise Camio, Motions Detector Pro und Babyphon 3G.

Kabelgebunden

Auch wenn kabellose Überwachungskameras im Trend liegen, haben kabelgebundene Geräte immer noch einen großen Vorteil in der Datenübertragung. Dies zeigen wir Dir im Folgenden.

LAN

Eine Verbindung per LAN-Kabel eignet sich vor allem, wenn eine störungsfreie Übertragung gewünscht wird. Sie verbinden das Überwachungsgerät optimal mit dem Internet. Durch die verschiedenen Abschirmungen schützen sie zudem gut vor äußeren Störeinflüssen und eignen sich gut für den Einsatz im Freien. Ein Kabel sollte nicht verwendet werden, wenn am Ort der Überwachung keine Löcher gebohrt oder Leitungen gelegt werden können.

Um den Kabelsalat so gering wie möglich zu halten, gibt es die PoE (Power over Ethernet) Technik. Durch sie können Geräte über das LAN-Kabel mit Strom versorgt werden. Die Datenübertragung wird dabei jedoch nicht gestört. Somit sparst Du Platz und zusätzliche Kosten für die Installation.

Größe

Die Größe der Überwachungskamera ist abhängig von der Platzierung. Ein Modell zur Abschreckung außerhalb des Wohnraumes kann möglichst groß gehalten werden. Soll die Kamera aber eher getarnt oder unauffällig im Haus platziert werden, empfiehlt sich ein kleineres Objekt, wie eine Mini-Kamera.

Objektiv

Das Objektiv einer Überwachungskamera ist ein Instrument, welches Abbildungen von Personen oder Gegenständen erzeugt. Es besteht aus multiplen Linsen und einer Fassung.
Um ein möglichst großes Sichtfeld zu bekommen, ist das Weitwinkelobjektiv ein Muss. Dies ist auch in den meisten Überwachungskameras eingebaut. Das Sichtfeld des Objektiv beläuft sich zwischen 70 und 120 Grad.

Jedes Objektiv verfügt darüber hinaus über eine Blende. Diese beeinflusst die Belichtung Deiner Aufnahmen. Im Folgenden möchten wir Dir erläutern, welche Blende Du für Deine Zwecke einsetzen solltest.

Art der BlendeBeschreibung
FestblendeEine Festblende kann nicht verstellt werden.
Sie eignet sich deshalb nur für Innenräume, die konstant beleuchtet werden.
Manuelle BlendeManuelle Blenden können über den Einstellring den Lichtverhältnissen angepasst werden.
Zusätzlich verfügen sie über einen Starter, der elektronisch wechselnde Lichtverhältnisse ausgleicht.
Auch hier empfiehlt sich der Einsatz in Innenräumen.
Videosignal-gesteuerte BlendeBlenden mit Videosteuerung besitzen eine automatische Blendenregulierung, die sich automatisch an wechselnde Lichtverhältnisse gewöhnt und sich neu einstellt.
Die Stromversorgung erfolgt über ein Anschlusskabel. Diese Blende eignet sich optimal für den Einsatz innen und außen.
Variofokal-ObjektivVariofokal-Objektive ermöglichen eine manuelle Brennweiteneinstellung.
Zusätzlich bieten sie eine dauerhafte Optimierung des Bildausschnittes.
Megapixel-ObjektivEin Megapixel-Objektiv bietet eine optimale Belichtung der aufgenommenen Bilder.
Es steuert auch den Lichteinfall auf die Kamera (Auto-Iris-Funktion).
Zusätzlich sind Megapixel-Objektive mit Infrarot-Licht kompatibel und eignen sich für den Einsatz draußen.

Auflösung

Die Bildqualität wird nicht nur vom Objektiv, sondern auch von der Auflösung bestimmt. Grundsätzlich lässt sich sagen: Je höher die Auflösung, desto mehr Details können erkannt werden. Parallel erhöht sich aber auch das Video und mehr Speicherplatz wird verbraucht.

Die standardmäßige Auflösung beträgt mittlerweile 720p, was HD-Kameras entspricht. Kameras mit Full-HD zeichnen mit 1080p auf und ermöglichen viel Detail in der Aufnahme.

Um ein Gesicht zu erkennen, sollte die Auflösung mindestens 1080 Pixel (15 Bilder pro Sekunde) betragen. Überwachungskameras, die schnelle Bewegungsabläufe aufzeichnen sollten 30 bis 60 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Mit der Qualität erhöht sich allerdings auch der Speicherverbrauch.

Wenn Deine Kamera besonders weit oben hängen soll, empfiehlt sich ein Modell mit einer hohen Auflösung. Um Speicherplatz zu sparen an Orten mit viel Bewegung, musst Du nicht die beste Qualität haben. Im Folgenden haben wir Dir eine Tabelle zusammengestellt, die die verschiedenen Bildauflösungen und ihre entsprechende Anzahl an Megapixeln gegenüberstellt.

AuflösungMegapixel
720p1 MP
1080p2 MP/ Full HD
2K3 MP/ Super HD 2K
2x 1080p4 MP/ Super HD 2K
Super HD5 MP/ Super HD 2K
4K8 MP/ Ultra HD 4K

Aufnahmewinkel

Um beim endgültigen Anbringen nicht enttäuscht zu werden, empfiehlt es sich mit der Überwachungskamera Probeaufnahmen zu tätigen. So können der richtige Winkel und die passende Ausrichtung sichergestellt werden.

Das Sichtfeld sollte nicht zu klein sein. Beachte allerdings, dass Du keine öffentlichen Bereiche oder die Deines Nachbarn mitfilmst. Letzteres ist nur mit Absprache erlaubt.

Reichweite

Je nach Zweck empfiehlt sich eine mehr oder weniger große Reichweite. Besonders draußen empfiehlt sich allerdings eine Reichweite zwischen 5 bis 30 Meter, die sich auch Nachts nicht einschränken sollte.

Beleuchtung

Um die bestmöglichsten Aufnahmen zu machen, sollte eine integrierte Infrarot-Beleuchtung oder eine Tag/Nacht-Funktion installiert sein. Ersteres wird durch Bewegungsmelder oder Fernsteuerung aktiviert. Dies spiegelt sich jedoch auch häufig im Preis wider.

Achtung: Die direkte Einwirkung von Sonnenlicht auf die Kamera kann die Qualität der Aufnahmen einschränken. Platziere die Überwachungskamera also nach Möglichkeit am besten so, dass das Sonnenlicht nicht direkt auf die Linse strahlt.

Eine Alternative wären externe Lichtquellen, wie Scheinwerfer, die sowohl für Innen und Außen ausgelegt sind. So ist der Bereich optimal ausgeleuchtet und wichtige Details können erkannt werden.

Hinweis: Bringe Überwachungskamera nicht vor verspiegelten oder reflektierenden Flächen an. So vermeidest Du, dass das Gerät durch verschiedene Lichtquellen geblendet wird.

Set oder einzelne Überwachungskamera

Natürlich solltest Du Dir auch über den Umfang des Equipments Gedanken machen. Möchtest Du einzelne Räume überwachen, ein großes Areal oder vielleicht sogar beides? Im letzten Fall empfehlen sich Überwachungssets, da so eine umfangreichere Überwachung stattfinden kann.

Sets bestehen im Kern aus einem oder mehreren Überwachungskameras und einem Empfänger. Auf dem können Bilder angezeigt oder aufgezeichnet werden. Gebäude oder Anlagen können so effektiv überwacht werden. Kameras im Set sind meist auch kostengünstiger.

Schutzklasse

Gerade für Outdoor-Überwachungskameras ist die Schutzklasse von großer Bedeutung. Sie zeigt an wie robust und wetterbeständig das Modell ist. Beispielhaft zu nennen ist die Schutzklasse International Protection (IP).

Eine Schutzklasse wäre die IP 21 und ist so abgedichtet, dass kein Tropfwasser das Gerät beschädigen kann. Die erste Ziffer steht dabei für den Grad der Beständigkeit gegen Fremdkörper, wie Staub, und die zweite Ziffer zeigt die Beständigkeit gegen Eindringung des Wassers. Die IP 24 würde das Gerät vor Spritzwasser schützen.

Outdoor-Kameras müssen zwangsläufig wetterbeständig sein. Deshalb empfiehlt sich die Schutzklasse IP 65. Lebst Du an einem Ort, wo es häufig zu starken Unwetter kommt? Dann wäre ein Produkt mit IP 66 eine bessere Wahl.

Bewegungsmelder

Ein Bewegungmelder ist vor allem für die Stromersparnis wichtig, da viele Überwachungskameras nur bei Bewegung aufzeichnen. Ein wichtiges Kriterium zur Auswahl des Bewegungsmelders ist die Empfindlichkeit. Diese sollte sich einstellen lassen, da so Fehlbenachrichtigungen vermieden werden können. Folgende Arten von Wellen aktivieren Bewegungsmelder.

WellenartBeschreibung
Elektromagnetische WellenBewegungsmelder mit elektromagnetischen Wellen senden Hochfrequenzwellen aus.
Diese werden durch Gegenstände zurückgeworfen.
Der Sensor schlägt aus, wenn eine Person oder ein Gegenstand von den Wellen getroffen wird.
UltraschallUltraschall reagiert nicht nur auf direkten Kontakt mit Personen oder Gegenständen, sondern durchdringt auch Wände, Glas und Holz.
Dadurch können Bewegungsmelder auch Bewegungen außerhalb der Wohnung wahrgenommen werden, obwohl die Überwachungskamera innen installiert ist.
InfrarotInfrarotmelder reagieren mit Hilfe von PIR-Sensoren auf Wärmeänderungen.
So können nur Lebewesen den Alarm auslösen. Gegenstände werden von den Infrarotstrahlen nicht erfasst.

Beweglichkeit

Eine Überwachungskamera, die sich bewegt, lohnt sich, wenn ein sehr großes Areal überwacht werden muss. Ein genauer Blick auf den Bereich lohnt sich deshalb bevor Du Dir eine Kamera anschaffst.

Datensicherung

Viele Überwachungskameras haben einen internen Speicher. Dieser ist jedoch meist nicht sonderlich groß und gerät schnell an seine Grenzen. Andere Kameras zeigen nur Live-Bilder der Aufnahmen. Achte bei Live-Bildern unbedingt darauf, ob die Verwendung zusätzlich Kosten mit sich bringt oder die Aufnahmen nach ein paar Tagen gelöscht werden! Es empfehlen sich deshalb folgende Speichermöglichkeiten.

SD-Karte

In die meisten Überwachungskameras können kleine SD-Karten eingebaut werden, die die Aufnahmen speichern. Diese können dann per Computer, Smartphone oder Tablet angeschaut werden. Der Speicherplatz beläuft sich zwischen 8 und 128 Gigabyte.

Der Nachteil an dem kleinen Speichermedium ist, dass es zu Datenverlust kommen kann, wenn Diebe die Kamera stehlen oder sie zerstören. Gleiches gilt für die Speicherung auf einer lokalen Festplatte.

Achtung: Vorsicht vor eingebauten Speicherkarten, die nicht entnommen werden können! Den Speicherplatz kannst Du nicht erweitern!
Cloud

Ein sicherer Weg, um Daten zu speichern, ist durch eine Cloud. Die Aufnahmen sind für Dritte nicht zugänglich und demnach auch nicht vernichtbar. Jedoch sind sie nur über eine Internetverbindung abrufbar. Wichtig dabei ist auch, dass die Daten sicher verschlüsselt werden.

Tipp: Um der Internetverbindung zu entgehen bietet sich auch eine Speicherung auf externen Orten, wie USB-Sticks oder FRITZ!Box. Dort sind die Aufnahmen sicher aufgehoben.
SIM-Karte

Die Speichermöglichkeit über SIM-Karte funktioniert über Mobilfunknetz. Sie wird in die Überwachungskamera eingesetzt und überträgt die Aufnahmen per Mobilfunk an das Smartphone. Diese Option eignet sich vor allem an Orten ohne WLAN- oder Netzverbindung.

Monitor

Ob Du eine Überwachungskamera mit Monitor haben möchtest, liegt ganz bei Dir. Modelle mit Monitor senden die Aufnahmen an ihn, sodass Du sie Live anschauen kannst. Die Installation des Monitors geht leicht von der Hand. Je nach Modell gibt es dort starke preisliche Unterschiede.

Mikrofon & Lautsprecher

Ein Lautsprecher und ein Mikrofon können praktisch sein, wenn Du eine Gegensprechanlage benötigst. Zusätzlich kannst Du ungebetene Gäste warnen oder die Überwachungskamera als Babyfon nutzen.

Ein Mikrofon ist darüber hinaus noch für Kameras wichtig, die mit Sprachassistenten, wie Alexa oder Google, kompatibel sind. Manche Überwachungskameras starten zudem durch Geräusche, weshalb viele Modelle gar nicht ohne Mikrofon auskommen. Die Reichweite eines Mikrofons sollte entweder 150 m² abdecken oder eine Reichweite zwischen 10 und 20 Metern haben.

Wichtig: Ton sollte bei Überwachungskameras aller Arten nicht verwendet werden. Dieser ist verboten und vernichtet somit die Beweiskraft einer Videoüberwachung, da eine gerichtliche Auswertung dann nicht mehr erfolgen darf.

Wie viel kosten Überwachungskameras?

Die Preise von Überwachungskameras variieren stark nach Bauart und Technologie. Möchtest Du einen Raum überwachen oder ein ganzes Gebäude? Braucht Deine Kamera spezielle Funktionen oder reichen die Standardfunktionen? Dies sind Fragen, die Du Dir stellen solltest.

Mini-Kameras gibt es schon ab 30 Euro. Andere gute Kameras können zwischen 100 und 500 Euro kosten. High-Tech oder Profi Kameras mit besonderen Funktionen können auch im vierstelligen Bereich liegen. Denk daran: Die Bildqualität ist das A und O und hat ihren Preis!

Welche Marken stellen qualitative Überwachungskameras her?

Wenn es um technische Produkte geht, lohnt sich ein Blick auf Marken. Viele Unternehmen sind in der Branche etabliert und bieten eine hohe Produktqualität. Hier haben wir Dir verschiedene Hersteller aufgelistet.

Arlo

Arlo ist ein führender Hersteller von Sicherheitskameras in Europa. Die Produkte zeichnen sich durch das Design, die Innovation und Intelligenz aus. Ihre smarten Überwachungssysteme können über ihre eigene App gesteuert werden.

Die Sicherheitskameras haben ein Magnethalterung, ein wetterfestes Gehäuse und eine lange Batterielebensdauer. Ihr Sortiment besteht unter anderem aus Mini-Kameras in Form von Türklingeln und leuchtstarken LED Kameras.

Dahua Technology

Dahua Technology ist ein weltweit führender Anbieter in der Videoüberwachungsbranche. Mit ihren Produkten wollen sie Zuverlässigkeit, Qualität und Stabilität bieten. 2002 hat Dahua einen selbst entwickelten 8-Kanal-Embedded Video Disk Recorder (VDR) entwickelt und legt auch heute noch viel Wert auf die Entwicklung technischer Innovationen.

Sie bieten außerdem Lösungen für Bildverarbeitung, Videokonferenzsysteme und Drohnen an. Ihre Kernproduktlinie umfasst Netzwerkkameras, aber auch PTZ-Kameras.

Reolink

Reolink wurde 2009 gegründet und ist ein Entwickler und Hersteller von innovativen und intelligenten Überwachungssystemen. Ihr Sortiment umfasst kabellose Überwachungskameras, Innenkameras, PoE und WLAN Kameras. Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten der Stromzufuhr, wie Batterie, Akku und Solarenergie, zur Verfügung. Speziell hervorzuheben ist die „Plug-and-play“-Technologie von Reolink, die keine professionelle Installation benötigt.

Lupus

Lupus ist ein führender deutscher Hersteller von leicht bedienbaren Sicherheitstechniken und Smart Home Lösungen. Sie bieten unterschiedliche Spezialkameras, Alarmanlagen und Zubehör, wie Sensoren oder Gefahrenmelder an. Ihre Produkte und Konzepte werden im Hauptstandort Landau in der Pfalz entwickelt. Zu ihrem Sortiment an Überwachungskameras gehören HDTV Kameras, Netzwerkkameras und digitale Videorekorder.

Eufy

Eufy ist eine Marke von der amerikanischen Firma Anker Innovations. Diese sind spezialisiert in der Unterhaltungselektronik, wozu auch Überwachungskameras gehören. Sie bieten die eufyCam in unterschiedlichen Ausführungen, Video Türklingeln, Babyphone und Alarmsysteme an. Sowohl kabelgebundene als auch Akkubetriebene Produkte sind in ihrem Sortiment. Ihre Modelle zur Überwachung sind mit Google Assistant oder Alexa kompatibel.

Bosch

Bosch ist ein deutscher Hersteller von Smart Home Systemen, der es sich zur Aufgabe macht den Alltag seiner Kunden zu erleichtern. Zu ihren Produkten zur Überwachung gehören 360 Grad Innenkameras, Außenkameras und Smart Home Controller. Mit letzterem lassen sich alle technologischen Geräte koppeln und Daten werden auf ihm gespeichert. Zugleich lassen sich über eine App alle Geräte verwalten.

Wo kann ich eine Überwachungskamera kaufen?

Überwachungskameras können in stationären Geschäften, wie Hornbach oder Euronics, gekauft werden. Auch Aldi oder Lidl bieten zeitweise Überwachungskameras von unterschiedlichen Marken an. Die Auswahl ist dort allerdings gering.

Um die größtmöglichste Auswahl zu bieten, empfehlen wir den Kauf bei Online-Händlern, wie Amazon. Dort werden Produkte in allen Preisklassen angeboten und Kundenrezensionen können eine Entscheidungshilfe leisten.

Überwachungskamera Test-Übersicht: Welche Überwachungskameras sind die Besten?

Im Folgenden haben wir Dir eine Übersicht aller Überwachungskamera Tests bereit gestellt.

TestmagazinÜberwachungskamera Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestTest vorhanden2017JaHier klicken
Öko TestTest nicht vorhanden
Konsument.atTest nicht vorhanden
Ktipp.chTest nicht vorhanden

Wie Du siehst wurden noch nicht viele Überwachungskameras Tests durchgeführt. Wir halten jedoch die Augen offen, um Dir weitere Tests zu präsentieren, sobald sie rauskommen.

Überwachungskamera Test von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im Oktober 2017 letztmalig Überwachungskameras getestet. 16 IP-Kameras wurden hinsichtlich Bild­qualität, Ton, Wetter­festig­keit, Hand­habung, Strom­verbrauch, Sicherheit und Daten­sende­verhalten überprüft. Davon waren 9 Außenkameras und 7 Innenkameras. Die prozentuale Bewertungsverteilung lag bei 40 Prozent Kamera, 30 Prozent Handhabung, 20 Prozent Sicherheit und 10 Prozent Stromverbrauch.

Insgesamt sind die Bewertungen mittelmäßig. Von den 7 Outdoor-Kameras schneiden nur 3 mit „gut” ab. Von den 9 Indoor-Kameras, jedoch nur ein Modell. Testsieger sind die Nest Cam Outdoor-Kamera und die Netgear Arlo Q Plus für den Innenbereich. Von den anderen Überwachungskameras waren 3 „mangelhaft”. Diese wiesen Sicherheitsmängel auf, sodass Hacker leichtes Spiel haben.

In der folgenden Tabelle siehst Du eine Auflistung der getesteten Modelle. Die Testsieger haben wir Dir markiert.

AußenkameraInnenkamera
  • Nest Cam Outdoor (2,2)
  • Netatmo Presence
  • Netgear Arlo Pro
  • D-Link DCS-2330L
  • Abus TVIP41560
  • Instar IN-5905 HD
  • Technaxx TX-67
  • Netgear Arlo Q Plus (2,1)
  • Netatmo Welcome
  • Foscam R4
  • TP-Link NC450
  • TP-Link NC210
  • D-Link DCS-935LH
  • Foscam C1 Lite
  • Edimax IC-3210W
  • Instar IN-6014 HD

Sollte die Stiftung Warentest einen neuen Überwachungskamera Test durchführen, werden wir diesen hier selbstverständlich aufgreifen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Überwachungskameras

Hier findest Du eine Übersicht aller häufig gestellten Fragen zu Überwachungskameras.

Kann meine Überwachungskamera gehackt werden?

Ja, leider können Überwachungskameras gehackt werden. Trotzdem kannst Du Dein Gerät mit den folgenden Tipps vor Hackern schützen.

  • Kaufe Deine Kamera von einem vertrauenswürdigen Hersteller.
  • Führe sobald wie möglich Updates des Geräts aus, damit bestehende Sicherheitslücken sofort behoben werden können.
  • Überprüfe die Sicherheitseinstellungen, damit sie genau auf Deine Bedürfnisse eingestellt sind.
  • Verwende sichere und einmalige Passwörter für Deine Benutzerkonten. Ein Passwort-Manager kann da Abhilfe schaffen, damit Du die unterschiedlichen Passwörter nicht vergisst.
Überwachungskamera vor Hackern schützen

Überwachungskameras können gehackt werden, jedoch gibt es einige Möglichkeiten sie zu schützen.

Wie erkenne ich eine versteckte Kamera?

Wenn Du den Verdacht hast, dass Dich jemand gegen Deinen Willen filmt, dann kannst Du die Kamera auch ohne Experten finden. Versetze Dich in den Täter und beginne zuerst mit logischen Orten in Deinem Heim. Taste Dich dann an kleine alltägliche Dinge ran. Beispielsweise können Mini-Kameras in Büchern, Rauchmeldern, oder Steckdosen versteckt werden. Solltest Du nichts finden und einen schwerwiegenden Verdacht hegen, dann konsultiere unbedingt einen Experten!

Sind alle Überwachungskameras für den Außenbereich geeignet?

Außenkameras sollten unbedingt robust und wetterfest sein. Extreme Temperaturschwankungen sollten sie nicht behindern. Außerdem solltest Du auch die unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten in Betracht ziehen, damit Deine Kamera sicher an ihrem Standort verharren kann und sich nicht bei jedem Sturm löst.

Haben alle Überwachungskameras eine Nachtsichtfunktion?

Nicht alle Überwachungskameras haben eine Nachtsichtfunktion. Wichtig ist daher, dass Du beim Kauf darauf achtest, dass eine solche Funktion verfügbar ist, wenn sie Dir wichtig ist.

Können Aufnahmen auch direkt in der Überwachungskamera gespeichert werden?

Natürlich können Aufnahmen auch direkt im Gerät gespeichert werden. Dies erfolgt meist über eine SD-Karte. Der Speicherplatz beläuft sich auf bis zu 64 Gigabyte. Beachte jedoch, dass gespeicherte Aufnahmen im Gerät nicht vor Diebstahl oder Beschädigungen an der Kamera geschützt werden können.

Ist der Zoom bei einer Überwachungskamera nötig?

Grundsätzlich ist eine Zoom-Funktion im Privatgebrauch nicht zwangsläufig notwendig. Durch eine ausreichend hohe Befestigung kann ein ausreichender Blickwinkel auf den Bereich erfolgen. Zur betrieblichen Überwachung eignet sich ein Zoom eher, da so in jeden kleinen Winkel gefilmt werden kann. Wenn Du jedoch unbedingt eine Zoom-Funktion möchtest und Dich dadurch sicherer fühlst, dann sollte Dich am Kauf einer zoomfähigen Überwachungskamera nichts hindern.

Wie viel Strom verbraucht eine Überwachungskamera?

Grundsätzlich verbrauchen kabelgebundene Überwachungskameras mehr Strom als kabellose, jedoch hängt der genaue Stromverbrauch von dem Modell ab. Auch ob die Kamera statisch oder schwenkbar ist spielt in den Stromverbrauch mit ein.

Statische Kameras verbrauche ungefähr 6 Watt, in der Nacht auch gerne mehr. Wenn der Strom 30 Cent per Stunde kommt man im Jahr auf circa 20 Euro. Genaue Angaben findest Du allerdings beim Hersteller und auch auf dem Produkt. Kundenrezensionen zeigen jedoch, dass sich der Stromverbrauch nach Installation einer Überwachungskamera nicht merklich erhöht hat.

Was bedeutet 2-Wege-Audio?

Das 2-Wege-Audio ermöglicht eine Kommunikation durch das Überwachungsgerät. Dadurch kannst Du hören, was die andere Person sagt und selber antworten. Du findest diese Funktion zum Beispiel bei Kameras mit Gegensprechfunktion. So kannst Du mit Personen vor Deiner Tür oder in anderen Räumen kommunizieren. Die Kommunikation erfolgt durch die Überwachungskamera und Endgeräten, wie Smartphone oder Tablets, die eine App beinhalten

Was kann ich tun, wenn der Live-Stream meiner Kamera nicht funktioniert?

Ein defekter Live-Stream kann verschiedene Gründe haben. Prüfe immer zuerst die Internetverbindung des Geräts über welches der Stream angeschaut werden soll. Wenn es dort Instabilitäten gibt, kann der Live-Stream nicht funktionieren. Wenn am Gerät keine Mängel feststellbar sind, ist die Internetverbindung der Kamera oder die Kopplung mit der Cloud gestört. Informiere Dich am besten bei dem Hersteller, um das Problem zu beheben.

Darf ich eine Kamera-Attrappe aufhängen, um Diebe von einem Einbruch abzu­halten?

Für Überwachungskamera-Attrappen gilt dasselbe wie für echte Kameras. Platziere das Gerät bitte so, dass nur Dein eigenes Grundstück überwacht wird und keine öffentlichen Plätze im Blickfeld der Linse sind. Ansonsten könnte es dazu kommen, dass bei Passanten ein unzulässiger Überwachungsdruck entsteht.

Eine Attrappe im Mietshaus ist nur dann zulässig, wenn nachgewiesen werden kann, dass eine Gefahr besteht und diese eine Überwachung benötigt. Meistens reichen in diesen Situationen leichtere Diebstähle oder Graffitis nicht als Grund für eine Installation.

Mit welchen Smartphone-Betriebssystemen sind Apps von Überwachungskameras kompatibel?

Durch die immense technische Weiterentwicklung der Produkte, sind Apps für Überwachungskameras für die üblichen Betriebssysteme, wie Android und iOS verfügbar. Es könnte jedoch sein, dass veraltete Versionen der Betriebssysteme die neuesten Apps nicht mehr unterstützen. Am besten informierst Du Dich vorab, welche App Du für Deine Überwachungskamera nutzen kannst, um zu schauen, ob sie für Dein Betriebssystem geeignet ist.

Kann ich für den Außenbereich eine Überwachungskamera mit Akku verwenden?

Das Problem an Überwachungskameras mit Akku ist, dass der Akku selbst sehr empfindlich ist. Extreme Temperaturen, wie starker Frost oder starke Hitze, können dem Akku schaden. Im schlimmsten Fall friert er komplett zu oder überhitzt, sodass er unbrauchbar wird. Wenn es sich dann noch um einen Akku handelt der nicht ausgetauscht werden kann ist es doppelt ärgerlich.

Können Indoor-Kameras auch aus dem Fenster filmen?

Eine Indoor-Kamera, die auch durch das Fenster filmt, funktioniert in den seltensten Fällen. Die meisten Kameras für den Innenbereich nehmen nämlich auch Reflektionen im Fenster auf und verschleiern alles außerhalb des Fensters.

Wenn Dir die Überwachung innen und außen wichtig ist, dann empfehlen wir Dir die richtige Kamera für den jeweiligen Bereich zu kaufen. Wenn Du auf ein Produkt stößt, das behauptet auch durch das Fenster filmen zu können, dann lies bitte genug Kundenrezensionen, um diese Information zu checken.

Weiterführende Quellen

  • Möchtest Du mehr über die Schutzklassen erfahren? Hier klicken
  • Weitere Informationen zur Überwachung am Arbeitsplatz findest Du hier: Hier klicken

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